Schwarz-Johannisbeer-Mousse

Nachdem ich meine Johannisbeersträucher schon abgeerntet hatte, traf ich die Nachbarin, die mir ihr Leid klagte: sie hätte so viele schwarze Johannisbeeren und wüsste gar nicht, wohin damit – in der Tiefkühltruhe wären noch welche vom letzten Jahr.

Schwarz-Johannisbeer-Mousse

Da hab ich doch gerne ausgeholfen und nochmal gepflückt. Den Hauptteil habe ich dampfentsaftet und zu Gelee verarbeitet. In einen Ansatz sind wieder Kaffeebohnen gewandert – diese Kombination ist ein echter Knaller!

Ein paar Beeren gab es in diesem kleinen erfrischenden Dessert:

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Schwarz-Johannisbeer-Mousse
Kategorien: Dessert, Früchte, Creme
Menge: 2 Portionen

Zutaten

200 Gramm   Schwarze Johannisbeeren
50 Gramm   Zucker
50 ml   Wasser
2 Blätter   Gelatine
100 Gramm   Sahne
10 Gramm   Zucker

Quelle

  eigenes Rezept
  Erfasst *RK* 19.07.2013 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Gelatine einweichen. Etwa 50 g Beeren in einem kleinen Topf zerdrücken und mit dem Zucker und den Wasser aufkochen, 5 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen. Alles durch ein feines Sieb geben, im heißen Johannisbeersaft die Gelatine ausdrücken.

100 g Beeren pürieren, das Püree ebenfalls durch das Sieb streichen und mit dem vorher gewonnenen Saft vermischen. Das Püree kalt stellen, bis es anfängt zu gelieren.

Die Sahne steif schlagen, dabei den Zucker einrieseln lassen. Das Johannisbeerpüree unter die Sahne ziehen. Nochmals kalt stellen, bis die Masse anzieht, dann die restlichen Beeren unterheben und die Mousse auf zwei Gläser verteilen.

Anmerkung Petra: Angenehm fruchtige Mousse mit Beereneinlage, nicht zu süß. Wer nicht auf die etwas säuerlichen Beeren beißen möchte, kann auch die gesamten Früchte pürieren.

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18 Antworten auf „Schwarz-Johannisbeer-Mousse“

  1. Einfach und super und köstlich sowieso, danke für die tolle Ideen. Als ich hier gerade wieder mal lese muss ich mich doch mal für alle die köstlichen Rezepte bedanken, ich bin leider im kommentieren sehr faul aber reinschauen und mitnehmen sehr gerne und nochmals DANKE. Tja und die Idee mit den Kaffeebohnen und den Beeren, die praktiziere ich schon ein paar Jahre und auch hier habe ich das gesehen und nachgemacht und nun ein Dauerbrenner, wird endlich Zeit das mal bei mir festzuhalten. Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
    Ingrid

  2. Kaffebohnen das klingt ja interessant. Leider wachsen bei mir aus unerfindlichen Gründen zwar die roten Beerchen gut, die schwarzen aber nicht, jeder neue Versuch das zu ändern ist gescheitert. Und für dieses Jahr sind auch die roten schon abgeerntet, aber ich speicher mir das auf alle Fälle einmal ab fürs nächste Jahr!

  3. Ich glaube, das probier ich mal. Schwarze Johannisbeeren mag ich nur verarbeitet und das hier sieht sehr einfach (bin gerade faul) und lecker aus. Die Farbe ist traumhaft 🙂

  4. Oh, schwarze Johannisbeeren sind meine absoluten Lieblingsbeeren – und für Nichtgartenbesitzerinnen wie mich, die wir sie auf dem Markt kaufen müssen, echter Luxus. Aber für einen Sonntagsnachtisch …? Das klingt nämlich sehr, sehr lecker. Die Sache mit Johannisbeeren und Kaffee hat mich wieder darauf gebracht, dass es in der e&t vor zwei Jahren mal einen Cappuccino-Beeren-Kuchen gab, den ich eigentlich immer noch unbedingt nachbacken wollte. Jetzt habe ich das Rezept rausgekramt. Morgen werden auf dem Markt Beeren gekauft, jawoll! Danke für den Ideen-Anstoß!

  5. Fand dein Rezept auch sehr lecker und das Foto sah auch sehr vielversprechend aus. Deshalb wollte ich dein Rezept unbedingt ausprobieren und da ich keine Sahne mehr im Haus hatte, bin ich gestern noch mal zum Einkaufen losgefetzt. Ergebnis: voller Einkaufskorb, Sahne vergessen, dafür aber super saftige Pfirsiche…Habe also statt der Sahne nun Quark und Joghurt genommen und noch klein geschnippelte Pfirsiche hinzugefügt, womit die Mousse genau genommen keine Mousse mehr ist, aber äußerst lecker bleibt! Danke schön für deine Anregung 😀

  6. Hi Petra, ich habe gerade das Rezept nachgemacht, mit normalen Johannisbeeren (sieht leider nicht so schön aus und meine Gläser sind ebenfalls nicht annähernd ästhetisch.
    Jedenfalls wollte ich fragen ob sich die Gelee-Stücke vermeiden lassen. Ich habe jetzt in dem Mousse kleinere Stücke dunkle-roten Johannisbeer Gelees, wie es schmeckt weiß ich zwar noch nicht, aber ich denke glatt wäre es bessser.
    Super blog übrigens!

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