Spargel-Makkaroni-Päckchen auf Tomatensauce

Dieses Rezept lachte mich in der Spargel-Ausgabe der Lust auf Genuss 5/2013 an. Eigentlich wollte ich es schon im Urlaub im Tessin ausprobieren, aber erstaunlicherweise war in keinem der wirklich außergewöhnlich gut sortierten Supermärkte lange Makkaroni aufzutreiben. Diese sind wohl derzeit ziemlich aus der Mode gekommen 😉

Letzte Woche bin ich dann unverhofft auf ein Päckchen gestoßen, da fiel
mir das Rezept wieder ein – gerade noch rechtzeitig in der Spargelzeit.

Spargel-Makkaroni-Päckchen auf Tomatensauce

bestückte Auflaufform, bereit für den Backofen

Mit den Originalmengen wäre ich für die angegebenen vier Personen nicht wirklich gut klargekommen. Die Tomatensauce reichte gerade mal, um meine Auflaufform knapp zu bedecken, in der vier Spargel-Nudel-Päckchen für uns zwei Platz fanden. Wie man darin die doppelte Menge unterbringen soll, ist mir schleierhaft, zumal dafür eine deutlich größere Form notwendig wäre.

Wie dem auch sei, mit den von mir veränderten Mengen klappte jedenfalls alles prima.

Spargel-Makkaroni-Päckchen auf Tomatensauce

Nach 20 Minuten im Backofen träufelt man noch etwas Salbeibutter über den Spargel. Nicht nur optisch ein Genuss!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Spargel-Makkaroni-Päckchen auf Tomatensauce
Kategorien: Auflauf, Nudel, Gemüse
Menge: 2 Portionen

Zutaten

H SAUCE*
1     Zwiebel; gehackt
2     Knoblauchzehen; fein gehackt
1     Chilischote; fein gehackt
2 Essl.   Olivenöl
1 Essl.   Brauner Zucker (P: Muscovado)
1 Essl.   Tomatenmark
400 Gramm   Stückige Tomaten
H SOWIE
4 Stangen   Weißer Spargel (etwa 250 g); geputzt
12     Dünne Stangen grüner Spargel (etwa 250 g);
      -geputzt
      Salz
      Pfeffer
100 Gramm   Lange Makkaroni (32 Stück)
4 Scheiben   Tiroler Speck
H SALBEIBUTTER
2 Essl.   Butter
12     Salbeiblätter

Quelle

  modifiziert nach
  Lust auf Genuss 5/2013
  Erfasst *RK* 03.06.2013 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Zwiebel in Öl glasig schmoren, dann Knoblauch und Chili dazugeben, weiterschmoren, bis das Gemüse Farbe nimmt. Den Zucker darüberstreuen und unter Rühren karamelisieren. Das Tomatenmark einrühren, dann die Tomaten hinzufügen. Die Sauce mindestens eine halbe Stunde sanft schmurgeln lassen, dabei verdampfende Flüssigkeit nach Bedarf durch Wasser ersetzen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den weißen Spargel in kochendes Salzwasser geben, 2 Minuten kochen, dann den grünen Spargel hinzufügen und weitere 3 Minuten kochen. Spargel aus dem Wasser nehmen und abtropfen lassen. Den weißen Spargel der Länge nach halbieren.

Die Tomatensauce in eine ausreichend große Gratinform (meine ist oben am Rand ca. 25×30 cm) verteilen.

Die Nudeln knapp gar kochen, abtropfen lassen und auf Spargellänge kürzen. Jeweils 2 Hälften vom weißen Spargel und 3 Stück grünen Spargel zusammen mit 8 Makkaroni in eine Schinkenscheibe einrollen. die Makkaroni-Spargel-Päckchen in die Tomatnesauce legen.

Den Backofen auf 200°C vorheizen.

Die Gratinform für etwa 20-25 Minuten in den Ofen schieben, bis alles heiß ist.

Währenddessen die Butter aufschäumen lassen, den Salbei darin knusprig braten. Die Butter über die Nudelpäckchen träufeln, die Blätter darauf verteilen.

Anmerkung Petra: ich habe das Rezept für uns 2 von den Mengen her optimiert, etwas Tomatensauce ist übrig geblieben. Das Originalrezept ist für 4 – hier dürfte man aber mit der Menge der Sauce (relativ wenig), den 8 Spargelpäckchen und der Größe der Gratinform in Schwierigkeiten kommen. Im Prinzip aber lecker und optisch hübsch 🙂

=====

14 Antworten auf „Spargel-Makkaroni-Päckchen auf Tomatensauce“

  1. Lange Makkaroni sind hier auch nicht einfach zu finden, im normalen Supermarkt gibt es fast nur noch Linguine und Spaghetti als lange Formen, oder halt ‚elbow macaroni‘. Richtige Makkaroni kaufe ich entweder beim Türken, oder im italienischen Supermarkt, manchmal auch in der Metro.

  2. Moin, heute war das unser Mittagessen. Es hat sehr gut geschmeckt. Die einzige Abweichung zu Deinem Rezept, ich nahm gekochten Hinterschinken. Danke, Felicitas

  3. Danke für die Info, die für alle Nicht-Pampa-Bewohner interessant sein dürfte 🙂 Ich fand es aber doch interessant, dass die Teile so nahe an Italien nicht im Laden lagen. Fenchel als Saat habe ich in der Südschweiz aber auch schon mal vergeblich gesucht und in einem kleinen Supermarkt gleich hinter der Grenze (15 Fahrminuten entfernt) hatten sie sogar welchen von zwei verschiedenen Herstellern….

  4. Sooo guet 😉 da lachen mein Herz und Magen gleich mit! Lange Makkeroni habe ich schon eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr gegessen! Wenn ich’s nächste Woche nochmals zum Spargelbauer schaffe, dann wäre das echt was zum Nachkochen! Liebe Grüsse, Marco

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.