Nachgebacken: Buttermilchkruste reloadet

Seit letzter Woche tummelt sich wieder Jugend im Haus. Vorher mussten dringend die zur Neige gegangenen Brotvorräte aufgefüllt werden.

Buttermilchkruste

Zum ersten Mal gebacken habe ich die Neuauflage der Buttermilchkruste von Lutz.

Buttermilchkruste Anschnitt

Ein sehr schönes und in der Herstellung völlig unkompliziertes Brot, was lediglich etwas Vorlauf erfordert, da der fertig geformte Teigling nochmal eine Nacht im Kühlschrank retardiert wird.

Ich weiß es schon etwas länger, seit gestern ist es aber endlich auch offiziell: im Juli erscheint das Brotbackbuch von Lutz. Wer ihn kennt, weiß, mit wieviel Leidenschaft er sich diesem Projekt gewidmet hat. Im Plötzblog hat er gestern sein Werk vorgestellt. Ich bin sicher, damit wird endlich wahr, was lange gefehlt hat: ein Buch, was Grundlagen und Techniken vorstellt, nicht nur das Wie, sondern auch das Warum behandelt und was anspruchsvolle (was die Qualität der Brote angeht), aber gut nachvollziehbaren Rezepte liefert. Besonders schön finde ich, dass Lutz auf Brotbackbuch weitergehende Informationen zum Buch zur Verfügung stellt und über diese Plattform auch ein Austausch mit dem Autor möglich sein wird.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Buttermilchkruste reloadet
Kategorien: Brot
Menge: 1 Brot

Zutaten

H QUELLSTÜCK
50 Gramm   Weizenschrot (mittel) (P: 5-Kornschrot mittel)
50 Gramm   Haferflocken
150 Gramm   Buttermilch
H AUTOLYSETEIG
      Quellstück
250 Gramm   Weizenmehl 550
250 Gramm   Dinkelmehl 1050
300 Gramm   Buttermilch
H HAUPTTEIG
      Autolyseteig
4 Gramm   Frischhefe
12 Gramm   Salz
10 Gramm   Zucker
5 Gramm   Butter

Quelle

  nach
  Plötzblog
  Erfasst *RK* 07.05.2013 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Die Quellstückzutaten verrühren und 8 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Autolyseteig mit der Küchenmaschine auf Stufe 1 kurz vermengen und 20 Minuten abgedeckt stehen lassen.

Die übrigen Zutaten zugeben und 5 Minuten auf niedrigster Stufe sowie 1 Minute auf zweiter Stufe zu einem festen Teig verarbeiten.

2 Stunden Gare bei Raumtemperatur, dabei nach 30 und 60 Minuten den Teig mit der Teigkarte nach innen falten.

Einen länglichen Laib formen und mit Schluss nach oben in einen bemehlten Gärkorb setzen. Den Gärkorb in eine Plastiktüte stecken und für 20-24 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Sofort aus dem Kühlschrank heraus auf einem Backstein bei 250°C fallend auf 190°C 50 Minuten mit Dampf backen (Petra: 5 Minuten 250°C, 15 Minuten 230°C, 15 Minuten 210°C, 15 Minuten 190°C).

Zubereitungszeit am Backtag: ca. 1 Stunde

Zubereitungszeit gesamt: ca. 36 Stunden

Anmerkung Petra: völlig unkompliziertes Brot. Sehr schöne Kruste, prima.

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18 Antworten auf „Nachgebacken: Buttermilchkruste reloadet“

  1. Wunderbar gelungen. Im Geiste spiele ich gerade mit dem Gedanken, dieses Brot mal für den Holzbackrahmen hochzurechnen. Kann mir gut vorstellen, daß es darin auch funktioniert. Also.. ein trübes langes Wochenende steht vor der Tür und ich brauche Buttermilch…
    Deine Gedanken zum BrotBackBuch finde ich absolut zutreffend und applaudiere Deinem guten Gespür, dem Ulmer Verlag genau den richtigen Autor vorzuschlagen. Capeau!
    Björn

  2. Das Brot sieht sehr verlockend aus! Würde gerne nachbacken, nur das Problem ist, dass ich keinen Weizenschrot habe. Wenn ich vollkornmehl nehmen würde, würde es fnktionieren? Danke.

  3. Nun, das Brot ist super gelungen! Schmeckt ausgezeichnet. Ich habe Vollkornmehl und Malzflocken verwendet und Dinkehlmehl mit Weizenmehl ersetzt. Danke für das tolle Rezept 😉

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