Pulpo mit Couscous, getrockneten Tomaten und Curry

Aus spontaner Lust auf Kraken war beim Einkauf ein Päckchen TK-Polpo im Wagen gelandet. Zu Hause habe ich Rezepte durchforstet und bin bei einem aus der Effilée hängen geblieben.

Pulpo mit Couscous, getrockneten Tomaten und Curry

Nach genauerem Durchlesen habe ich dann aber doch kräftig daran herumgeschraubt: den Kraken habe ich wie hier nach Locatelli im eigenen Sud und etwas Olivenöl geschmort, das hatte ich im letzten Sommerurlaub auch schon mal bei diesem Ducasse-Rezept mit großem Erfolg versucht. Den sehr aromatischen Schmorsud konnte ich dann gleich für den Couscous verwenden.

Auch bei der Curry-Zugabe habe ich dem Effilée-Rezept nicht getraut: anstelle einer Kombination aus roter Currypaste und viel (undefiniertem) Currypulver habe ich kürzlich erworbenes geröstetes Currypulver aus Sri Lanka (King's Curry Powder roasted) eingesetzt, was mir sehr gut gefällt. Die 500 g-Packung dürfte eine Weile reichen 😉

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Pulpo mit Couscous, getrockneten Tomaten und Curry
Kategorien: Oktopus, Getreide, Gemüse
Menge: 2 Personen

Zutaten

H PULPO
1-2 Essl.   Olivenöl
1     Pulpo (ca. 700 g)*; Oktopus
1     Chilischote
1     Knoblauchzehe; halbiert
4     Kirschtomaten
3     Petersilienstängel
      Salz
H COUSCOUS
150 Gramm   Couscous
1 1/2 Teel.   Currypulver (roasted Sri Lanka, scharf)
3 Essl.   Olivenöl
1 Essl.   Arganöl
160-200 ml   Schmorsud vom Pulpo**
3     Getrocknete Tomaten, eingelegt in Öl; abgetropft
2 Essl.   Gehackte Petersilie
1 Essl.   Butter

Quelle

  stark modifiziert nach
  Effilee #6
  Pulpo nach Locatelli
  Erfasst *RK* 02.03.2013 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Den Pulpo unter kaltem Wasser gründlich waschen. Die abgetropften eingelegten Tomaten in kleine Würfelchen schneiden.

Das Ölivenöl in einen schmalen Topf oder Bräter geben, in den der Pulpo am besten gerade passt. Den Kraken hineinlegen, die Cocktailtomaten, Chili, Petersilie und Knoblauch dazugeben.

Den Deckel schließen und bei milder Hitze so lange schmoren, bis der Krake ganz weich ist, dabei alle 10 Minuten den Topfinhalt etwas bewegen und den Kraken begießen. Der Krake gibt dabei so viel Flüssigkeit ab, dass kein Wasser nötig ist. (bei mir hat das etwa 50 Minuten gedauert). Den Kraken im Schmorsud etwas abkühlen lassen, dann den Sud absieben und den Pulpo in mundgerechte Stücke zerteilen, dabei das Kauwerrkzeug entfernen.

Den Schmorsud mit dem Currypulver und den getrockneten Tomaten aufkochen, den Topf vom Herd ziehen und den Couscous hineinschütten. Den Couscous nach Packungsangabe ziehen lassen, dann das Arganöl und die Petersilie unterrühren. Nach Bedarf noch etwas Brühe zugeben, falls der Couscous zu trocken ist.

Die Butter in einer Pfanne erhitzen und den Kraken darin kurz anbraten. Die gebratenen Pulpostücke noch warm unter den Couscous mischen und servieren.

Anmerkung Petra: der Pulpo wird so schön weich, leckeres Essen! Das Effilee-Rezept war mir beim Curry etwas dubios: auf die gleiche Menge 1 El rote Currypaste und 2 El Currypulver. Ich habe deshalb lieber nur das sehr aromatische scharfe Sri Lanka Curry genommen. Außerdem wird bei der Effilee der Pulpo in Wasser gekocht und der Couscous in Gemüsebrühe gegart.

*ich hatte nur 500 g, da bleibt nicht sehr viel Pulpofleisch – 700 wäre besser.

**Flüssigkeitszugabe nach Packungsvorschrift, gegebenenfalls am Schluss noch etwas zugeben.

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12 Antworten auf „Pulpo mit Couscous, getrockneten Tomaten und Curry“

  1. mhh, sieht das lecker aus! Von der Schmormethode im eigenen Saft habe ich auch schon gelesen, das muss ich unbedingt ausprobieren, da mein letzter Kochversuch nur so halb erfolgreich war…

  2. Diese Kraken immer.
    Die haben aber auch Saugnäpfe, die an einem hängen bleiben können.
    Sogar im Supermarkt 😉
    Gefällt mir gut, das Gericht. Sag bitte beim nächsten mal früher bescheid.
    Dann hole ich mir eine Portion.
    Mit leckerem Gruß, Peter

  3. Und was ich glatt beim ersten Lesen überlesen habe, ist das Arganöl im Couscous. Hat es wirklich so einen speziellen Geschmack? (Ich habe schon so oft vor einer Flasche gestanden…)

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