Rind mit Kohlrabisalat – Goi Bò Su Hào

Endlich passt es wieder einmal mit der Teilnahme an einem Event, und zwar dem Garten-Kochevent Kohlrabi.

Ausgesucht hatte ich mir einen Kohlrabisalat mit Rindfleisch aus dem sehr schönen vietnamesischen Kochbuch Songs of Sapa von Luke Nguyen (die deutsche Ausgabe VIEATNAM. Das vietnamesische Kochbuch. Geschichten und Rezepte ist derzeit leider nicht lieferbar).

Vietnamesischer Kohlrabisalat mit Rind

Eigentlich stand der Salat schon für's Wochenende auf dem Plan, doch das Wetter passte heute wesentlich besser: das frische und angenehm leichte Gericht ist nämlich bestens für heiße Tage geeignet.

Thai-Basilikum

Wohl dem, der auf eigene Kräuter zurückgreifen kann – hier im Bild mein Thai-Basilikum. Perilla (Shiso, die roten Blättchen oben im Salat) kommt auch aus dem Topf. Einzig auf vietnamesischen Koriander musste ich verzichten, dafür kam etwas Koriandergrün und Minze dazu.

Hier noch einige weitere Kohlrabi-Rezepte im Blog:

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Rind mit Kohlrabisalat – Goi Bò Su Hào
Kategorien: Salat, Rind, Gemüse, Vietnam
Menge: 2 Personen

Zutaten

H SALAT
2     Kohlrabi, geschält und in feine Stifte
      -geschnitten*
1     Möhre, geschält und in feine Stifte geschnitten
100 ml   Weißer Reisessig
100 Gramm   Zucker
2 Essl.   Pflanzenöl
2     Knoblauchzehen, feingeschnitten
200-250 Gramm   Roastbeef; gut abgehangen (Orig. Rinderfilet),
      -pariert und in feine Streifen geschnitten
1/2 Teel.   Frischgemahlener schwarzer Pfeffer
      Salz
1 Handvoll   Vietnamesischer Koriander, die Blätter abgezupft
      -(Petra: Koriander und etwas Minze)
1 Handvoll   Asiatisches Basilikum, die Blätter abgezupft
1 Handvoll   Perilla (Shiso), die Blätter abgezupft
1/2 Essl.   Frittierter Knoblauch (Petra: 3-4 Stück in
      -feinen Scheiben)
H SALATDRESSING: "VON TANTE #9"
2 Essl.   Zitronensaft, frischgepresst
1 Essl.   Zucker
1 1/2 Essl.   Fischsauce; nach Geschmack anpassen
1     Knoblauchzehe
1/2-1     Vogelaugenchili, fein gehackt
1/2 Teel.   Frischgemahlener Pfeffer
H GARNIEREN
2 Essl.   Geröstete Erdnüsse
2 Essl.   Frittierte rote asiatische Schalotten

Quelle

  modifiziert nach
  Luke Nguyen
  VIEATNAM
  Erfasst *RK* 04.12.2010 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Kohlrabi- und Karottenstifte, Essig und Zucker in eine große Schüssel geben und gut vermengen. Zugedeckt in den Kühlschrank stellen und eine Stunde lang ziehen lassen. Dann die Schüssel aus dem Kühlschrank nehmen und alles in einem Sieb abtropfen lassen.

Für das Salatdressing alle Zutaten gut vermischen.

Eine schwere große Pfanne bei hoher Temperatur erhitzen, das Öl hineingeben und den Knoblauch solange rösten, bis er aromatisch duftet. Das Fleisch zugeben, mit dem frischgemahlenen schwarzen Pfeffer würzen, dann nicht länger als 3 Minuten unter Wenden braten. Das Fleisch aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen, nach Belieben salzen.

Kohlrabimischung, Kräuter, gerösteten Knoblauch und das Fleisch in eine Schüssel geben und mit dem Salatdressing anmachen, abschmecken. Den Salat anrichten und mit gerösteten Erdnüssen und frittierten Schalotten garnieren.

Anmerkung Petra: angenehm leichter und frischer sommerlicher Hauptspeisensalat mit vielfältigen Aromen und Texturen. Ausgezeichnet!

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5 Antworten auf „Rind mit Kohlrabisalat – Goi Bò Su Hào“

  1. Prima, das ist ja genau mein Ding, das Rezept nehme ich schon mal dankend mit, Kohlrabi geht wunderbar mit Asia-Aromen, die knackige Frische passt da prima, stelle ich auch immer wieder fest!

  2. Nachdem mein vietnamesischer Koriander so langsam überhand nimmt, wird es gleich mal ganz nach oben auf die Nachkochliste gestellt.
    Und erfrischend ist immer passend für den Büro-Lunch

  3. Es geht doch nix über einen Kräutergarten! Leider habe ich für asiatische Gerichte nicht so ganz das Händchen, aber ich esse es sehr gerne. Umso lieber würde ich mich mit an den Tisch setzen!

  4. Alles drin, was ich mag! Und vor 2 Wochen habe ich auf dem Markt ein Töpfen vietnamesischen Koriander erstanden. Mein selbstgesäter „normaler“ ist leider schon abgeerntet, über den vietnamesischen habe ich mir sagen lassen, dass er sich selbst verzweigt, d. h. nachwächst.

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