Hohe-Rippe-Steak vom Grill mit Zucchinispießen und Pimentón-Aioli

Am letzten Wochenende hatten wir Besuch, für den ich u.a. meinen Schmorbraten aus der Hohen Rippe machen wollte. Das uns bei der Hofmetzgerei präsentierte Stück wog deutlich mehr als die erforderlichen 2 kg, wir haben es dennoch komplett genommen und gleich eine dicke Scheibe (gut 400 g) abgeschnitten.

Grill vor Schneeresten

Die Sonne lässt inzwischen auch hier den Schnee auf ein erträgliches Maß zusammenschmelzen – jedenfalls in unseren Höhen. Nun kann wieder am angestammten Platz gegrillt werden 🙂

Hohe Rippe auf Grill

Das Steak haben wir nur kurz in eine Olivenölmarinade mit Pimentón de la Vera eingelegt, ich habe dafür dulce und picante 1:1 gemischt.

Zucchinispieße

Die ebenfalls in der Marinade gewendeten Zucchini werden in dicken Stücken auf gewässerte Holzspieße gesteckt und gegrillt, während das Fleisch ruht. Im nicht so heißen Randbereich rösten derweil die gestern verbloggten Brötchen.

Hohe Rippe vom Grill, Zucchinispieße und Aioli mit geräuchertem Paprika

Zu Fleisch und Gemüse gibt's eine Art Aioli, in die ich mich reinlegen könnte – auch die ist mit dem geräucherten spanischen Paprikapulver pikant gewürzt. Ein wahres Festessen!

Weitere Rezepte für Hohe Rippe

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Hohe-Rippe-Steak mit Zucchini-Spießen und Pimentón-Aioli
Kategorien: Grill, Rind, Beilage, Gemüse, Sauce
Menge: 2 Portionen

Zutaten

H PIMENTÓN-AIOLI
125-150 Gramm   Mayonnaise; selbstgemacht
1 Essl.   Zitronensaft
1 Essl.   Feingehackte glatte Petersilie
3 groß.   Knoblauchzehen; fein gehackt und mit
  Etwas   Salz zu einer Paste verrieben
1/4 Teel.   Frisch gemahlener Pfeffer
1/2 Teel.   Pimentón de la vera dulce
1/2 Teel.   Pimentón de la vera picante
H MARINADE
2 Essl.   Olivenöl
1 1/2 Teel.   Salz
1/4 Teel.   Frisch gemahlener Pfeffer
1/2 Teel.   Pimentón de la vera dulce
1/2 Teel.   Pimentón de la vera picante
H SOWIE
400 Gramm   Hohe Rippe Steak (Ribeye, Prime Rib)
300 Gramm   Zucchini, in 1,5 cm dicken Scheiben

Quelle

  modifiziert nach
  Jamie Purviance
  Weber's on the Grill
  Steaks & Sides
  Erfasst *RK* 09.02.2011 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Alle Zutaten für die Aioli verrühren, abgedeckt kalt stellen (kann schon am Vortag zubereitet werden).

Holzspieße wässern.

Die Zutaten für die Marinade in einer nicht zu kleinen Schüssel verrühren.

Das Fleisch mit der Marinade satt bepinseln. Die runden Zucchinischeiben in die restliche Marinade geben und darin wenden, dann der Länge nach auf gewässerte Holzspieße stecken.

Den Holzkohlengrill auf direkte hohe Hitze bringen. Zuerst das Fleisch unter einmaligem Wenden bis zum gewünschten Gargrad grillen (je nach Dicke und Temperatur 4-6-8 Minuten). Während es ruht, die Zucchinispieße grillen, bis sie dunkle Stellen bekommen und knackigweich sind.

Dazu passt geröstetes Brot, wir haben halbierte knusprig-luftige Brötchen kurz mitgegrillt.

Anmerkung Petra: Ganz köstlich. Marinade und Aioli ergänzen sich super, Brötchen passen prima dazu.

Im Original wird anstelle des Hohe-Rippe-Steaks gewürfeltes Tri-Tip (Bürgermeisterstück) auf Spieße gesteckt.

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13 Antworten auf „Hohe-Rippe-Steak vom Grill mit Zucchinispießen und Pimentón-Aioli“

  1. Ich freue mich schon so auf den Sommer. Bei uns wird nur gegrillt, wenn wir auch draußen sitzen können. Auch deine Brötchen sehne umwerfend aus, wie vom Bäcker!!Ist die Hohe Rippe dasselbe wie die Fiorentina? Bei mir gabs einmal die Tagliata welche ich aus der Fiorentina mache.

  2. Ich finde es toll, dass Du jetzt schon grillst. Letztes Jahr war ich auch etwas früher dran und habe meine Bratwürste am 1. Januar gegrillt. Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung, oder? 😉

  3. Als genußsüchtige Esserin bin ich diesem Blog nun endgültig und unwiderruflich verfallen. Das liest sich sowas von lecker! Und bisher hat alles geklappt und geschmeckt, das ich hier nachprobiert habe.
    Inzwischen suche ich sogar gezielt bei Dir nach Rezepten, z.B. letzte Woche Rotkohl – eine echte Offenbarung mit der Marinade über Nacht (http://peho.typepad.com/chili_und_ciabatta/2008/12/rotkraut-mit-balsamico.html).
    Vielen Dank dafür, dass Du Dir die Mühe machst und uns teilhaben lässt.
    Liebe Grüße
    Yaspiz

  4. Was für ein netter Kommentar, danke! Am meisten freut mich, wenn die Rezepte auch bei anderen funktionieren 🙂
    Das Balsamico-Rotkraut ist übrigens mein Lieblingsrezept, glücklicherweise habe ich noch etwas davon im Vorrat eingefroren.

  5. Das erinnert mich schwer an die Bistecca im letzten Italien-Urlaub! Da hab ich eine Ganze allein verdrückt! Lecker! Man möchte nicht meinen, dass ich mal Vegetarierin war ;-)!
    Nach dem Bistecca-Schnitt hab ich hier in Deutschland danach mal Ausschau gehalten, aber den bekommt man leider nicht, oder? Aber wenn es hier die Hohe-Rippe gibt, dann wär das ja ne prima Alternative für mein nächstes Italien-Revival!

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