Besuch aus der Schweiz, Rote Bete mit Apfel-Kürbiskernvinaigrette und das Ei im Nationalpark

In den letzten Tagen war's zwar auf dem Blog ruhig, aber nicht im Hause Chili und Ciabatta. Während im Norden ein größeres Foodbloggertreffen stattfand, war es hier nur ein kleines, dafür aber feines "internationales" Treffen mit Billi und René aus der Schweiz.

Es wurde viel erzählt, aber natürlich auch gegessen – meist schon Erprobtes.

Neu war diese Vorspeise, die auch schon Claus verbloggt hat:

Rote Bete mit Apfel-Kürbiskernvinaigrette

Rote Bete mit einer apfeligen Kürbiskernvinaigrette und Tupfen von (bei mir selbst gemachter) Meerrettich-Crème fraîche – passt schön in die Jahreszeit und hat uns prima geschmeckt.

Von herrlichem Herbstwetter verwöhnt ging's am Samstag zu einem Ausflug in den Nationalpark, wo wir in Neuschönau das neue Wahrzeichen des Bayerischen Waldes, Europas längsten Baumwipfelpfad besucht haben.

Das Ei von außen

Blickfang ist natürlich der barrierefrei gestaltete 44m hohe Baumturm in Form eines Eis mit einem herrlichen Panorama bis zu den Alpen.

Das Ei im Nationalpark

Das Ei von unten…

Das Ei von oben

und von oben. Wann hat man schon mal Gelegenheit, Tannen und Fichten auf die Wipfel zu gucken?

Earthcache Waldwipfelpfad

Ganz nebenbei führten wir die beiden auch noch in das schöne Hobby Geocaching ein, am Baumwipfelpfad gab's gleich den ersten Earthcache. Wir wünschen dem Team coriandre weiterhin viel Erfolg!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Rote Bete mit Apfel-Kürbiskernvinaigrette und knusprigen Speckchips
Kategorien: Vorspeise, Gemüse, Salat, Speck
Menge: 4 Personen

Zutaten

1     Zitrone, unbehandelt
4     Rote Bete, fertig gekocht
1 Essl.   Crème fraîche
1 Essl.   Sahnemeerrettich*
4 Scheiben   Speck, sehr dünn geschnitten
1     Schalotte
1     Apfel
1 Schuss   Apfelsaft
1 Schuss   Weißweinessig
4 Essl.   Olivenöl
1 Essl.   Kürbiskernöl
1 Essl.   Kürbiskerne
1 Schale   Gartenkresse
      Pfeffer
      Salz

Quelle

  www.zdf.de, Lanz kocht 15.10.10, Alexander Herrmann
  Erfasst *RK* 14.10.2010 von
  F. L.

Zubereitung

Den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen.

Den Saft der Zitrone auspressen, die Schale abreiben. Die Rote Bete in hauchdünne Scheiben schneiden und auf vier Tellern einem Carpaccio ähnlich anrichten. Die Crème fraîche und den Meerrettich sowie eine Prise Salz, Zitronensaft und -abrieb miteinander verrühren.

Den Speck im vorgeheizten Backofen auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech circa zwölf Minuten kross rösten.

Schalotte und Apfel schälen, in feinste Würfel schneiden, mit Apfelsaft, Essig, Olivenöl, Kürbiskernöl, Salz und Pfeffer zu einer Vinaigrette verrühren und gleichmäßig über die Rote Bete verteilen. Die Kürbiskerne in einer Pfanne mit etwas Olivenöl rösten, auf Küchenpapier abtropfen und mit Salz würzen. Die Meerrettichcreme auf die marinierte Rote Bete tupfen, Kürbiskerne darauf verteilen, den krossen Speck sowie die Gartenkresse dekorativ dazugeben.

Anmerkung Petra: Speck in der Pfanne gebraten. Keinen fertigen Sahnemeerrettich verwendet, sondern frischen Meerrettich in Creme fraiche gerieben. Sehr hübsche Vorspeise, die sich gut vorbereiten und im letzten Moment zusammenbauen lässt.

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4 Antworten auf „Besuch aus der Schweiz, Rote Bete mit Apfel-Kürbiskernvinaigrette und das Ei im Nationalpark“

  1. Schön – so komme ich auch noch in den Genuss von Bildern aus dem Nationalpark (ein Besuch des Nationalparks stand bei unserem Backseminar auch auf dem Programm, aber die Bedingungen fürs Brot backen nicht so gut waren wie vorher gedacht, musste dieser Programmpunkt aus Zeitgründen gecancelt werden)!
    Ihr scheint – wieder einmal – tolle Tage miteinander verbracht zu haben und habt dabei anscheinend auch noch Sonnenschein gehabt! 🙂

  2. Dank an Petra und Helmut!
    Nicht nur das Essen war toll – auch die Einführung ins Geocachen, das Wetter, die Ausflüge, die Gespräche, das Lachen, der Wein – einfach das Sein!
    Wir freuen uns jetzt schon auf den Gegenbesuch.
    Billi mit René
    PS. Ich lege Wert darauf, dass ich die Rote Bete so schön im Teller ausgelegt habe…!

  3. Ihr Holzapfels seid ziemlich ansteckend. Erst fängt alle Welt mit Brotbacken und Bloggen an, jetzt mit Cachen. Juhu!!!!! Das habt ihr aber fein eingefädelt mit den Schwyzern 🙂

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