Napfkuchen mit Kakao-Walnuss-Fülle

Für das Wochenende war wieder schönes Wanderwetter vorhergesagt, natürlich hielt es uns da nicht zu Hause.

Diesmal habe ich keine Kekse mitgenommen, sondern einen gut Picknick-tauglichen Kuchen gebacken, den ich in in Lisa Yockelsons kleinem Büchlein Country Cakes: A Homestyle Treasury gefunden habe.

Napfkuchen mit Kakao-Walnuss-Fülle

Ich hatte erst Bedenken, der Kuchen würde an der Stelle mit der Fülle aus Walnüssen, Zucker und Kakaopulver instabil, das war aber völlig unbegründet. Die Zuckermenge habe ich gegenüber dem Original reduziert, herausgekommen ist ein wirklich ausgesprochen leckerer und saftiger Kuchen, der sich prima frisch hält.

Hiermit habe ich endlich mal wieder einen Beitrag für den dKduW-Event von Foodfreak. Ich besitze das schon ältere, nur mit einigen Illustrationen bebilderte Backbuch schon lange, habe aber noch nie etwas daraus gemacht. Wenn man sich von den amerikanischen Tassenmaßen nicht abschrecken lässt, kann man bestimmt den einen oder anderen Schatz darin entdecken.

Im Niemandsland

Unsere Samstags-Geocaching-Tour führte uns dann u.a. rund um den Gibacht bis zur tschechischen Grenze.

Blick ins Land beim Leuchtturm der Menschlichkeit

Auf dem Rückweg haben wir hier beim Leuchtturm der Menschlichkeit Brotzeit gemacht, zum Nachtisch gab's ein Stück vom mitgebrachten Kuchen.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Napfkuchen mit Kakao-Walnuss-Fülle
Kategorien: Kuchen, Walnuss, Picknick
Menge: 1 Kuchen

Zutaten

335 Gramm   Mehl
2 1/2 Teel.   Backpulver
1/4 Teel.   Salz
3/4 Teel.   Zimtpulver
225 Gramm   Butter; Raumtemperatur
200 Gramm   Zucker; oder selbstgemachter Vanillezucker
3 groß.   Eier
240 Gramm   Sauerrahm*
H FÜLLE
50 Gramm   Brauner Zucker
60 Gramm   Feingehackte Walnüsse
3 Essl.   Kakaopulver
1 Teel.   Zimtpulver
      Puderzucker; zum Bestäuben

Quelle

  modifiziert nach
  Lisa Yockelson
  Country Cakes
  Erfasst *RK* 11.10.2010 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Eine große Bundform buttern und mit Mehl bestäuben.

Für die Fülle Zucker, Walnüsse, Kakao und Zimt in einer kleinen Schüssel vermischen.

Mehl, Backpulver, Salz und Zimt in eine Schüssel sieben.

Den Backofen auf 170°C vorheizen.

Die Butter mit dem Handrührer cremig schlagen, dann den Zucker in 2 Portionen zugeben und jeweils gut unterschlagen. Auf höchster Stufe nacheinander die Eier zugeben, jeweils etwa 1 Minute mixen. Die Wände der Schüssel sauber schaben, nochmal mixen. Nun bei langsamer Geschwindigkeit die trockenen Zutaten (in 3 Portionen) abwechselnd mit dem Sauerrahm (2 Portionen) unterrühren. Mit einem Spatel alles nochmal gut durchheben.

Die Hälfte des Teiges in die Bundform füllen, darauf die Fülle verteilen, mit dem Rest Teig abdecken und glatt streichen.

Den Kuchen auf dem zweiten Rost von unten etwa 1 Stunde backen (Stäbchenprobe). Die Form auf einen Rost stellen und etwa 5 Minuten ruhen lassen, dann den Kuchen auf einen Rost stürzen und komplett auskühlen lassen.

Mit Puderzucker bestäuben.

Anmerkung Petra: sehr leckerer, saftiger Kuchen, hält prima frisch. Gut Picknick-geeignet.

*ich hatte noch Reste, daher etwa 70 g Creme fraiche und 170 g saure Sahne verwendet.

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15 Antworten auf „Napfkuchen mit Kakao-Walnuss-Fülle“

  1. Mich hats bei dem schönen Wetter auch nach draußen getrieben…allerdigs nicht ganz so weit weg…quasi nur vor die Haustür. Wir haben angefangen den vernachlässigten Garten winterfein zu machen.
    Zum Kaffee gabs „nur“ ein aufgetautes Stück Butterkuchen. Dein Gugelhupf hätte mir bestimmt auch zu neuen Kräften verholfen :o)

  2. Dein Rezept kam mir heute wie gerufen – alles im Haus und mir war schon den ganzen Tag so nach Backen, das hat perfekt gepasst! Gerade habe ich noch warm das erste „Teststück“ verspeist. Sehr fein! Den werde ich wieder backen. Ganz lieben Dank fürs Rezept! Wir waren übrigens gestern auch wandern im Pfälzer Wald, traumhaft schön – und jetzt bin ich am Überlegen, wie ich die vielen gesammelten Esskastanien am besten zubereiten könnte.

  3. Mit dem Garten haben wir dann heute angefangen: Erst mal 60 kg Äpfel von den Bäumen geholt und die meisten davon zur Sammelstelle der Kelterei gefahren. Dann die Dahlien abgeschnitten und in den Keller verfrachtet, auch die Stangenbohnen mussten dran glauben. Und es ist noch sooo viel zu tun!

  4. Das Wetter war wirklich super. Allerdings hat auf der Gibacht-Tour am Samstag der „Böhmische“ ganz schön kalt gepfiffen. Am Sonntag dagegen war’s im Arber-Gebiet deutlich milder und der Himmel blau ohne ein einziges Wölkchen. So kann es gerne noch ein Weilchen bleiben 🙂

  5. Manchmal weiß ich wirklich nicht, ob ich lieber mit Euch am Tisch sitzen, oder mit Euch wandern gehen möchte! Sieht nach einer traumhaften Herbstwandertour aus und für Proviant sorgst Du ja stets bestens!

  6. DKduW Oktober 2010

    Der Oktober hat sich dieses Jahr mal wieder von seinen besten (goldener Sonnenschein) wie schlechtesten Seiten gezeigt (Nebel und Dauerregen), aber das herbstliche Wetter ist ja auch ein guter Anlaß, in alten und ungenutzten Kochbüchern zu schmökern un…

  7. Das Rezept hatte ich mir gleich abgespeichert, nun hab ich den Kuchen endlich auch nachgebacken. Er schmeckt echt lecker und ist schön saftig.
    Kann es lt. meiner besseren Hälfte öfters geben 🙂

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