Alpenblick mit Weltfrieden-Keksen

Am Wochenende lockte die Sonne – also rauf auf die Gipfel des Bayerischen Waldes, bevor der Schnee die Caches dort oben zudeckt! Ziel war das Gebiet um den Dreitannenriegel.

Alpenblick vom Dreitannenriegel

Oben angekommen, bot sich uns dieser herrliche Blick, der nur an Tagen mit Föhneinfluss möglich ist: über dem Nebel der Donauebene erhebt sich die Kette der Bayerischen Alpen.

World Peace Cookies

Energie für den nächsten Gipfel, den Geißriegel, lieferten die "Weltfrieden-Kekse" von Dorie Greenspan, die mir in der Bon Appetit aufgefallen waren: köstlich schokoladige, leicht sandige Kekse mit deutlichen Salzeinsprenkelungen. Diese ursprünglich von Pierre Hermé als Sablés Korova kreierten Kekse wurden von Greenspans Nachbarn zu World Peace Cookies umgetauft, da er fand "a daily dose of these cookies was all that is needed to ensure planetary peace and happiness".

Making of World Peace Cookies

Bei Smitten Kitchen entdeckte ich das Rezept mit metrischen Maßen. Erst danach habe ich gesehen: auch Ulrike und Gaby haben die Kekse schon einmal gebacken, letztere auch in einer Variante mit Macadamianüssen.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: World Peace Cookies (Korova-Kekse)
Kategorien: Backen, Keks, Schokolade
Menge: 40 Kekse

Zutaten

175 Gramm   Mehl
30 Gramm   Kakaopulver
1/2 Teel.   Natron
150 Gramm   Butter; Raumtemperatur
120 Gramm   Brauner Zucker
50 Gramm   Zucker
1/2 Teel.   Fleur de Sel
1 Teel.   Vanilleextrakt
150 Gramm   Halbbitterschokolade (Petra: 100 g 50%, 50 g 70%)

Quelle

  Dorie Greenspan/Bon Appetit
  Smitten Kitchen
  Erfasst *RK* 06.10.2010 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Mehl, Kakaopulver und Natron zusammen in eine Schüssel sieben.

Die Schokolade hacken, die Stückchen sollen nicht größer als 0,8 cm sein.

In einer weiteren Schüssel die Butter mit dem Handrührer cremig rühren. Beide Zuckerarten, Salz und Vanilleextrakt zugeben und 2 Minuten weiterschlagen. Den Mixer ausschalten.

Das Mehl in die Schüssel schütten und die Schüssel so gut es geht mit einem Küchentuch abdecken, damit es beim Verrühren nicht zu sehr staubt. Nun pulsierend ein paarmal durchrühren. Das Tuch entfernen und noch einmal kurz verrühren, bis alles Mehl aufgenommen ist. Den Teig dabei so wenig wie möglich bearbeiten, er darf ruhig etwas krümelig sein.

Nun die Schokolade kurz einarbeiten.

Den Teig auf die Arbeitsfläche geben und zu zwei Rollen von knapp 4 cm Durchmesser formen. Diese in Klarsichtfolie einschlagen und für mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank stellen (man kann die Rollen auch einfrieren: diese dann gefroren schneiden und 1 Minute länger backen).

Den Backofen auf 160°C vorheizen. 2 Backbleche mit Backpapier auslegen.

Die kalten Teigrollen mit einem scharfen Messer (ich habe eines mit Sägeschliff verwendet) in gut 1 cm breite Scheiben schneiden. Falls das etwas krümelt, macht das nichts, einfach die Kekse wieder etwas in Form drücken.

Die Kekse etwa 12 Minute backen, sie sind dann noch nicht fest. Das Blech auf einen Rost stellen und abkühlen lassen.

Die fertigen Kekse in einer gut schließenden Blechdose aufbewahren.

Anmerkung Petra: Ausgezeichnet, schön schokoladig mit salzigen Einsprenkseln.

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25 Antworten auf „Alpenblick mit Weltfrieden-Keksen“

  1. Die Cookies habe ich mir auch schon vorgemerkt gehabt, bin aber noch nicht dazu gekommen sie zu backen. Das Backbuch von Dorie kann ich aber nur empfehlen. Da findet man wirklich immer tolle Anregungen.
    Was fuer ein schoener Hebsttag!

  2. Give peace a chance!
    So schöne Fotos und diese Sicht – einmalig. Übrigens haben wir heute ein putziges Geocaching-Buch auf der Messe in Frankfurt gefunden. Aus der Outdoor-Reihe „Basiswissen für draußen – Geocaching“. Hab ich mir gleich bestellt.

  3. Laut Wikipedia: Politik „bezeichnet jegliche Art der Einflussnahme und Gestaltung sowie die Durchsetzung von Forderungen und Zielen, sei es in privaten oder öffentlichen Bereichen.“ Es gibt dabei bis heute keine Einigkeit darüber, ob Macht, Konflikt, Herrschaft, Ordnung oder Friede die Hauptkategorie von Politik ausmachen.“
    Da ist er ja, der Friede, ganz am Schluss!
    Ob man den Weltfrieden wirklich erreicht, wenn man jeden Tag so einen Keks isst, das sei mal dahingestellt 😉

  4. Mach ich. Der Hoecker ist hier in Frankfurt auch mal auf einem Event gewesen nach der Vorstellung. Scheint wohl ganz nett gewesen sein – der hatte das vorher nicht an die große Glocke gehängt und es müssen wohl ein paar Kinnladen runtergeklappt sein, als er da irgendwann auftauchte. Wird bestimmt interessant.
    Petra, Petra, wie schaffst du das bloß, sogar bei Aktivitäten, die nichts mit Kochen und Backen zu tun haben, den Bogen zum Lieblingshobby zu spannen? Was habe ich gelacht, als ich „Mälzerei“ las.

  5. Bei „Weltfrieden“ muss ich sofort an den Film „Miss Undercover“ denken, bei dem sich die Miss-Anwärterinnen nichts sehnlicher als selbigen wünschen :o)
    Die dürften die Kekse nie essen, wenn sie ihre Wahl zur Miss nicht gefährden wollten, ich hingegen nähme sie sehr gern…

  6. Musste jetzt sehr grinsen – wir waren am Samstag auf der Loderhart beim Cachen. Da waren die Cascabels ja schon vor einer Weile.
    Vom Ausblick hatten wir einen sehr ähnlichen Blick – Traumhaft.

  7. Hallo Petra,
    ich hatte dieses Rezept mal rausgekramt, weil es mir doch in Erinnerung geblieben ist. Eine Frage hätte ich allerdings: Wie ist dein Rezept für Vanilleessenz? Ich habe im Internet ungefährt 10000 verschiedene Rezepte gefunden.
    Grüße
    Niko

  8. Ich habe hier zum einen noch amerikanischen Vanilleextrakt von Penzeys im Anbruch, gibt es online auch von anderen Anbietern. Ich sammle aber auch meine ausgekratzten Vanilleschoten und bewahre sie in (bei mir 50%igem) Wodka auf, der mit der Zeit ganz dunkel und immer aromatischer wird.
    Man kann aber im Rezept natürlich auch einfach ausgekratztes Venillemark oder gemahlene Vanilleschoten verwenden.

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