Torchietti mit geröstetem Rosenkohl, Gorgonzola und Pecannüssen

Nicht-Liebhaber von Rosenkohl sehen bei diesem Nudelgericht die grünen Kügelchen überhaupt nicht – sie sind nämlich gescheibelt. Ich habe natürlich wieder mal nicht richtig hingeguckt und die erstbeste Scheibe des Foodprozessors verwendet, das war die feine. Besser wäre sicher die mittlere gewesen, wie im Rezept vorgesehen.

Pasta mit Rosenkohl, Gorgonzola und Pecannüssen

Der geschredderte Kohl wird auf einem vorgeheizten Backblech geröstet, bis er richtig schön braune Flecken aufweist – ähnlich wie hier oder hier, durch die heißere Temperatur und die größere Oberfläche des Gemüses ist der Röstgrad aber deutlich höher. Leider habe ich versäumt, ein Foto vom gebräunten Kohl zu machen, was das verdeutlicht hätte.

Im Originalrezept der Fine Cooking wurden Orecchiette verwendet, ich hatte Torchietti da, die sich auch prima eigneten.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Pasta mit geröstetem Rosenkohl, Gorgonzola und Pecannüssen
Kategorien: Nudel, Gemüse, Käse, Nuss
Menge: 2 Personen

Zutaten

300 Gramm   Rosenkohl; geputzt
2 Essl.   Olivenöl
      Salz
      Pfeffer
200 Gramm   Pasta (Original Orecchiette, Petra Torchietti)
1 Essl.   Butter
50 Gramm   Pecannüsse; grob gehackt
1-2     Schalotten; fein gehackt
100 ml   Sahne
60 Gramm   Gorgonzola; in Stückchen geteilt

Quelle

  nach Fine Cooking
  Dec 09/Jan 2010
  Erfasst *RK* 10.12.2009 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Ein Backblech auf der zweituntersten Schiene einschieben, den Backofen auf 260°C vorheizen. Einen ausreichend großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen.

Den Rosenkohl in einem Foodprozessor mit mittlerer Schnitzelscheibe (4 mm) schreddern. In eine Schüssel geben, mit dem Öl beträufeln und mit gut 1/2 Tl Salz und 1/4 Tl Pfeffer würzen. Gut vermischen. Das heiße Blech aus dem Ofen nehmen und den Rosenkohl möglichst einschichtig darauf verteilen. Im Ofen rösten, dabei ab und zu wenden, bis der Kohl gar ist und braune Röstflecken aufweist (10-15 Minuten).

In einer kleinen Pfanne die Hälfte der Butter schmelzen, die Nüsse zugeben und etwa 3 Minuten rösten, bis die Pecans gut gebräunt sind.

Die Pasta nach Anweisung kochen.

Währenddessen in einem kleinen Topf die restliche Butter erhitzen. Die Schalotten 2-3 Minuten andünsten, dann die Sahne zugeben und zum Kochen bringen. Den Käse einrühren, abschmecken.

Die Nudeln abgießen, wieder in den Kochtopf zurück geben. Rosenkohl und Käsesauce untermischen. Alles in eine Servierschüssel füllen und mit den Pecannüssen bestreuen.

Anmerkung Petra: ich hatte versehentlich die feinere Scheibe benutzt. Der Rosenkohl hat ein tolles Röst-Aroma. Etwas mehr Gorgonzola wäre nicht verkehrt gewesen.

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15 Replies to “Torchietti mit geröstetem Rosenkohl, Gorgonzola und Pecannüssen”

  1. Ich werde das Rezept jetzt gleich nachkochen. Allerdings mit Spaghetti, die sind nämlich von gestern noch übrig. Ich finde Rosenkohl zu rösten oder zu braten einfach toll, denn da kommen die ganzen Aromen eifach gut raus.
    Der Apfel-Streuselkuchen mit Rahmguss kam übrigens bei meiner Familie und den Schwiegers super an. Ein gutes Viertel habe ich meinen Schwiegereltern dann noch mit heimgegeben und die haben noch einige Tage daran geschlemmt 😉
    Liebe Grüße
    Petra

  2. Also, ich erinnerte mich aus Kindertagen (die noch nicht allzulang her sind), dass ich Rosenkohl nicht mag. Bisher gab es an dieser Erinnerung auch nicht zu rütteln…bis ich eben dieses Rezept sah. Ich bin schon länger begeisterter Mitleser des Blogs, habe aber noch nichts nachgekocht. Das war also die Premiere. Mein Fazit: Rosenkohl gehört immernoch nicht zu meinen Favoriten, aber allein für diese Erkenntnis hat es dich gelohnt das nachzukochen. Mein Schatz übrigens, der Rosenkohl liebt, war hin und weg, eben weil diese Art den Kohl zuzubereiten zu neu war für ihn. Das machen wir wieder, es kommt in unseren „Unsere Liebsten“-Ordner!
    Liebe Grüße
    Maggie

  3. Böfflamott
    Ihr Gericht war sehr sehr lecker.
    Von der Sauce hätte man(n) Löffelwiese essen können.
    Habe Ihren Rinderbraten nur 3 Tage eingelegt. Das Fleisch war aber auch sehr zart, und zerging auf der Kabel.
    Grüße aus Bremen

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