Thai-Mangosalat

Wer meint, Geocacher würden immer nur alleine und auf der Hut vor Muggeln durch die Gegend ziehen, der irrt. Geocacher sind oft recht gesellige Leute, die sich gerne bei Treffen (sogenannten Events) mit anderen austauschen, wobei Essen und Trinken nicht zu kurz kommen.

Im letzten Januar waren wir bei 1. Winter-BBQ Regensburg, bei dem neben Cache-Aktivitäten eifrig gegrillt wurde, Beilagen und Kuchen brachten dabei die Teilnehmern mit. Da waren diverse feine Sachen dabei, ganz hin und weg war ich aber von einem asiatischen Mangos-Salat, der die Aromen süß-salzig-sauer-scharf perfekt vereinte. Ich war ganz glücklich, als ich über die Organisatoren das Team ausfindig machen konnte, was den Salat beigesteuert hatte. Auf Anfrage wurde mir dann tatsächlich postwendend das Rezept zugesandt.

Doch dann war weiterhin Winter und irgendwie geriet der Salat in Vergessenheit. Erst bei einem Cache in München von eben jenem Team wurde ich vor Kurzem wieder daran erinnert.

Thai-Mangosalat

Heute habe ich ihn endlich selbst gemacht. Leider war kein frisches Koriandergrün im Haus und ich musste auf optisch wenig attraktiven gefrorenen zurückgreifen. Aber mein Urteil fällt wieder genau so aus wie beim ersten Probieren: ich könnte mich reinsetzen 😉

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Thai-Mangosalat
Kategorien: Salat, Beilage, Grill, Früchte, Asien
Menge: 1 Rezept

Zutaten

2     Mangos (nicht zu weich)
2 groß.   Karotten
1     Rote Zwiebel
      Röstzwiebeln
H DRESSING
4     Limetten: Saft
      Erdnussöl (Petra: 2-3 El)
      Fischsauce; nach Geschmack
      Palmzucker; nach Geschmack
      Korianderblätter
1     Knoblauchzehe
2-6     Chilischoten* (je nach gewünschter Schärfe)

Quelle

  SaRa beim
  1. Winter-BBQ-Event in Regensburg
  Erfasst *RK* 02.02.2009 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Für den Salat Mangos (dickere Streifen) und Karotten (feine Streifen**) schneiden und Zwiebel hobeln.

Dressing:

Limettensaft, Erdnussöl, Fischsauce und Palmzucker verrühren. Einen Teil der Korianderblätter, Chilischoten und Knoblauch klein hacken, zum Dressing geben und ziehen lassen.

Salat mit Dressing verrühren, und ziehen lassen.

Vor dem Verzehr Röstzwiebeln unterheben und Korianderblätter draufgeben.

Anmerkung Petra: tolle Mischung aus fruchtig-scharf-würzig

*4 entkernte Bulgarian Carrots verwendet

**Möhren auf der Börnerreibe gestiftelt

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Update 12.10.09: Bulgariana fragte, was denn Bulgarian Carrots seien:

Chilis Bulgarian Carrots

Die scharfen fleischigen Chilis sollen wohl durch die Orange-Grün-Kombination Karotten ähneln. Ich hatte sie dieses Jahr zum ersten Mal gezogen und war mit Wachstum und Ertrag sehr zufrieden.

16 Antworten auf „Thai-Mangosalat“

  1. Sieht gut aus. Die Kombination Mango-Möhre gab es ja schon bei Kochfrosch und die fand ich lecker. Mit Röstzwiebeln und nach Thai-Art stelle ich mir interessant vor.
    Viele Grüße

  2. Hört sich gut an. Muß nur sehen, dass ich meinen Inder auf dem Markt erwische, der verkauft immer diese völlig vergammelt aussehenden aber himmlich schmeckenden Flug-Mangos. Was um alles in der Welt sind Geo-Catcher???

  3. schmeckt sicher so auch gut, aber in thailand werden dafür grüne mangos verwendet (unreife), und das ist ganz wichtig, weil der salat sonst mit dem palmzucker viel zu süss wird. er sollte eher sauer und sehr scharf, ganz wenig süss und doch recht salzig sein. die „mutter“ dieser salate heisst „som tam“ und wird mit grüner papaya (statt mango) in vielen verschiedenen varianten zubereitet. meist kommen auch die kleinen, getrockneten garnelen dazu, die dem salat die nötige tiefe verleihen. ich mag den salat sehr gerne und wir haben in auch schon hier zubereitet. grüne papayas (und mangos) bekommt man in asialäden.

  4. Cachen und Kulinarik – es hört ja überhaupt nicht mehr auf, einfach nur toll zu sein. Wieso bin ich nicht auf die Idee gekommen, Koriander einzufrieren? Ich bin ein Depp, dabei hatte ich drei verschiedene Sorten. Dieses Salläätschen sieht aber auch gut aus! Und wenn man bedenkt, was du für Anstalten gemacht hast, um an das Rezept zu kommen, MUSS es einfach schnellstmöglich ausprobiert werden.
    Übrigens habe ich in deinem GC-Profil die tolle Statistik gesehen, mich darin verliebt und gleich bei mir installiert. Herrlich und sogar für mich machbar – für GSAK-Statistik bin ich zu doof (nicht nur zum Einfrieren von Koriander).

  5. Dachte ich mir fast schon, dass da grüne Mangos im Original verwendet werden. Leider habe ich hier keinen Zugriff auf sowas – der nächste Asialaden ist weiter weg und hat kaum frische Sachen. Tja, so ist das in der Provinz….

  6. Da ich hier ja keinen Asialaden mit frischen Sachen in erreichbarer Nähe habe, bringt Helmut mir ab und zu aus der Metro Regensburg 1-2 Päckchen Koriandergrün mit Wurzeln mit. Die separiere ich, Wurzeln werden z.B. für Suppe verwendet, das Grün gehackt eingefroren. Leider wird es beim Auftauen gleich ziemlich weich, den (von vielen abgelehnten) Geschmack behält es aber 🙂
    Zu GSAK: da würde ich gerne mal einen Workshop machen. Ich hab das Programm zwar auf dem Notebook und auch jede Menge Caches reingeschaufelt (praktisch auf Reisen, wenn man mehr Caches haben möchte als aufs Oregon gehen), aber mir fehlt wie dir der Durchblick. Mit der Statistik darüber habe ich mich noch nicht weiter auseinandergesetzt, angeblich soll aber diese Anleitung ganz gut sein: http://www.swissgeocache.ch/forum/lofiversion/index.php?t6017.html

  7. Ah, das ist toll, Danke für den Link. Ich fummel bei GSAK nach dem trial & error Prinzip herum und habe immer wieder mal aha-Erlebnisse, die, wenn ich sie nicht sofort aufschreibe, auch gleich wieder in der Versenkung verschwinden. Werden Workshops zu dem Programm angeboten? Das würde mich auch interessieren.
    Mit der Anleitung beschäftige ich mich gleich mal. Irgendwie habe ich einen Hang zu Statistiken, ich liebe das Zeugs. Je mehr Infos, die eigentlich kein Schwein interessieren, desto besser :-))
    Viel Spaß beim Knacken der nahen 800!

  8. Die Kombination Mango mit Röstzwiebeln finde ich interessant. ALlerdinsg hat mna die Herausforderung, eine wirklich gute Mango zu ergattern. Das unreif geerntete Zeug schmeckt mir irgendwie nicht. Da hilft nur der Griff zur Flugmango.

  9. Der Salat klingt toll, ich würde ihn authentisch zubereiten mit allem drum und dran und mit grüne Mangos. Der Naschmarkt ist vielleicht der richtige Ort, um so etwas zu suchen. Aber was sind entkernte(!) Bulgarian Carrots?

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