Neues Gadget: Steckerlfisch vom Grill

Wie der Zufall es will:

Auf dieser Liste kam vor Kurzem die Sprache auf Steckerlfisch. Den letzten haben wir auf dem Straubinger Gäubodenfest mit Guang Zhen gegessen, das wäre eigentlich mal wieder etwas…

Beim Einkaufen fielen mir kurz danach tiefgefrorene „Grill-Makrelen“ auf. Nach Rücksprache mit dem Grillmeister gingen wir zusammen zur Begutachtung: 1,2 kg Packung, nicht durchsichtig, laut Beschriftung 3-5 Stück, wir meinten 4 Stück zu ertasten. Passt, da auch der Kochfrosch noch zum Sonntags-Grillen da ist, nehmen wir mit. Wir stellen uns vor, den Fisch auf frischen Haselstecken zu fixieren und diese in den Boden zu rammen, die passende Glut soll in einer Feuerschale erzeugt werden.

Helmut hatte am Samstag dann noch in München zu tun. In der Mittagspause erreicht mich ein Anruf von ihm: er stehe gerade in der Grillabteilung bei Kustermann und ich würde nie erraten, was er soeben erstanden hätte: einen Steckerlfisch-Grillaufsatz, sollte auch für unseren Weber geeignet sein.

Tags darauf dann der Praxistest:

Steckerlfisch auf dem Grill

Völlig problemlose Montage, sehr solide Verarbeitung.

Etwas verblüfft waren wir beim Auspacken des Fisches: beim Lösen der inneren Vakuumverpackung kamen 6 (!) kleine Makrelchen zum Vorschein. Da mussten zusätzlich noch 2 Grillgitter herhalten.

Den Fisch hat Helmut etwa 15-30 Minuten vor Grillbeginn von innen und außen gesalzen und gepfeffert und durchs Maul auf die mitgelieferten gut gewässerten Stecken gefädelt. Zuerst wird der Rücken gegrillt,

Steckerlfisch fast fertig

dann die Bauchseite. Damit soll verhindert werden, dass der gare Fisch vom Stecken fällt. Der Grill war sehr heiß, die Grillzeit betrug insgesamt nur etwa 10 Minuten. Am Ende war der Fisch außen schön knusprig, innen saftig und hatte den typischen Steckerlfisch-Rauchgeschmack. Beim nächsten Mal würden wir dann aber doch etwas größere Makrelen verwenden.

Zum gegrillten Fisch gab es zwei verschiedene Kartoffelsalate und einen gemischten Salat und natürlich kaltes Bier 🙂

Fazit: Der Aufsatz ist sicher kein must-have, aber ein sehr nettes Gadget!

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