Erste Pilzsuche: Maronen, Maronen….

Viele Jahre lang haben wir auf Maronenröhrlinge (Boletus badius, syn. Xerocomus badius) verzichtet: nach Tschernobyl waren diese Pilze besonders in Teilen Süddeutschlands stark mit Cäsium 137 belastet.

So habe ich auch am Freitag beim ersten Pilzsuchgang dieses Jahres zusammen mit Sohn Moritz die ersten Maronen links liegen lassen. Nachdem sich aber die Funde mehrten, konnte ich einfach nicht widerstehen: so viele feste, knackig-frische und völlig unversehrte Maronen habe ich schon seit Jahren nicht mehr gefunden!

Pilzfund: Maronen

Die Ausbeute nach etwa 90 Minuten Waldspaziergang: Trompetenpfifferlinge (nicht im Bild), einige Reifpilze, ein Steinpilz, eine Rotkappe, ein Kuhmaul und knapp 900 g Maronenröhrlinge!

Das damit zubereitete Bayerische Schwammerlgemüse mit Semmelklößen hat ausgezeichnet geschmeckt.

7 Antworten auf „Erste Pilzsuche: Maronen, Maronen….“

  1. prächtig ! unbedenklich solange Ihr Euch nicht ausschliesslich mit Pilzen ernährt, was wir Blog-Leser ja nicht hoffen. Zudem: Wildschwein wäre noch viel stärker mit Cäsium 137 belastet gewesen, aber die trifft und fängt man noch seltener als Pilze.

  2. Da habt Ihr ja viel gefunden in nur 90 Minuten! Und ein schöner Spaziergang war es sicherlich auch!
    Die Maronen sind wirklich sehr schön – vor allem noch frisch genug, um noch nicht angefressen, schimmlig o.ä. zu sein. Ich denke auch, wenn man die nur ab und zu isst, sollte man es überleben. 🙂

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