Gebratene Forelle mit St. Clements Sauce

Seit dem 1. Mai darf Helmut wieder Forellen angeln – und das tut er auch fleißig und mit Erfolg.

Forellen sind natürlich lecker, aber damit es auf die Dauer nicht langweilig wird, bin ich immer auf der Suche nach neuen Rezepten. Letzthin wies mich Petra von foodfreak im Chat ( IRC, #rk-rezepte) auf die Rezeptsammlung der British Trout Association hin.

Forelle mit St. Clements Sauce

Als erstes habe ich mit die gebratenen Forellenfilets mit St. Clement’s Sauce vorgenommen, da ich fruchtig-säuerliche Saucen sehr gerne mag. Ergebnis: ein absoluter Genuss!

Als Beilagen gab es wie vorgeschlagen Blattspinat und Kartoffelrösti aus rohen, in feine Streifen geschnittenen Kartoffeln (der Börner Roko erweist sich hier als praktisch). Noch besser würden mir hier aber grüner Spargel und kleine Butterkartöffelchen gefallen. Forelle wird in dieser Kombination sicher bald auf dem Speiseplan stehen – die Spargelzeit dauert ja nicht ewig!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Gebratene Forelle mit St. Clement’s Sauce
Kategorien: Fisch, Sauce, Gemüse, Beilage, Kartoffel
Menge: 4 Portionen

Zutaten

H RÖSTI
450 Gramm   Kartoffeln
1     Rote Zwiebel; in Streifen
1     Ei; verschlagen
      Salz
      Schwarzer Pfeffer
      Pflanzenöl
H SPINAT
1 Essl.   Butter
1     Zwiebel; gewürfelt
450 Gramm   TK-Blattspinat
      Salz
      Pfeffer
      Muskatnuss
3 Essl.   Schmand
H FORELLE
1/2     Bio-Zitrone: Schale abgerieben und Saft
1     Bio-Orange: Schale abgerieben und Saft
2 Essl.   Akazienhonig
1 Teel.   Dijonsenf
4     Forellenfilets; entgrätet, mit Haut
2 Essl.   Olivenöl
2 Essl.   Butter
1 Teel.   Glatte Petersilie; gehackt
      Salz
      Pfeffer

Quelle

  Modifiziert nach
  www.britishtrout.co.uk
  Erfasst *RK* 24.05.2007 von
  Petra Holzapfel

Zubereitung

Den Backofen auf 80°C vorheizen.

Die Kartoffeln in feine Streifen reiben (Petra: Börner Roko). In ein Tuch geben und kräftig ausdrücken, das Kartoffelwasser auffangen. Die Kartoffelstreifchen in eine Schüssel geben. Das Kartoffelwasser vorsichtig abgießen und den Rückstand (Stärke) zu den Kartoffeln geben. Ei und Zwiebelstreifen zufügen, salzen, pfeffern und alles gut vermischen.

In einer großen Pfanne Öl erhitzen und aus der Kartoffelmasse Rösti backen (entweder 4 dicke, Backzeit etwa 15-20 Minuten, oder mehrere dünne Kartoffelplätzchen). Im Ofen warm halten.

Währenddessen Butter in einem kleinen Topf erhitzen und die Zwiebel darin goldgelb anschwitzen. Den Blattspinat zugeben, salzen, pfeffern, eine Prise Zucker und etwas Muskatnuss zugeben. Den Spinat zugedeckt auftauen lassen, dann Deckel abnehmen und die Flüssigkeit verdampfen lassen. Topf vom Herd nehmen, den Schmand einrühren, abschmecken und zugedeckt stehen lassen, während man den Fisch brät.

Den Orangen- und Zitronensaft mit der abgeriebenen Schale, dem Honig und dem Senf verrühren.

Butter und Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Forellenfilets salzen, pfeffern und mit der Haut nach oben etwa 2 Minuten anbraten. Dann vorsichtig wenden und weitere 2 Minuten braten. Die Saftmischung über den Fisch geben und alles sanft leicht köcheln lassen, bis die Sauce eindickt.

Rösti und Spinat auf Tellern anrichten und den Fisch dazulegen. Die Sauce nochmals durchrühren und über den Fisch träufeln. Mit etwas gehackter Petersilie bestreuen.

Anmerkung Petra: Fisch und Sauce ergänzen sich wunderbar! Grüner Spargel und Butterkartöffelchen müssten auch prima dazu passen.

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9 Antworten auf „Gebratene Forelle mit St. Clements Sauce“

  1. Hi Petra,
    ist zwar schön, dass Du den IRC-Channel angibst — nur ohne den entsprechenden Server / das entsprechende IRC-Netzwerk ist die Angabe nicht zu gebrauchen. Wär nett, wenn Du den Server noch ergänzen könntest. 🙂
    Ansonsten: Danke für das Rezept und die (wie immer) gute Beschreibung.

  2. Klingt sehr lecker. Da ich noch zwei Forellen von der letzten Loisachangeltour auf Vorrat habe, kommt das Rezept auf die ToDo Liste. Vobei ich ganz ehrlich gestehen muss, am glücklichsten bin ich immer noch mit einer einfachen Grillforelle 😉

  3. sieht ausgesprochen gut aus, danke fürs Ausprobieren! Die Rösti hätte ich ohnehin weg gelassen… aus der Rezeptsammlung gefällt mir auch das Saltimbocca gut – aber vernünftiger Fisch ist irgendwie grad Mangelware. Vielleicht im Urlaub — frische Tiroler Forelle… mal schaun.

  4. Frischer Fisch sollte aber gerade jetzt keine Mangelware sein. Seit dem 1. Mai ist die Schonzeit für die Räuber (Hecht, Zander) aufgehoben worden. Ebenso darf bei vielen Vereinen erst ab dem 1.Mai mit anderen Köder als Brot gefischt werden. Und so langsam fängt der Karpfen auch schon an aktiv zu werden. In diesem Sinne, Petri Heil!

  5. Ihre Internetadresse liegt an erster Stelle in meiner Lesezeichenleiste und da ich jeden Mittag frisch koche, hole ich mir Inspiration oder koche nach. Ich finde Ihre Seiten einfach toll, sehr informativ, gut gestaltet. Und heute mittag kommt mal Ihr Rezept Forelle mit St. Clemens Sauce dran – mein Mann angelt allerdings nicht, wobei, wie ich in Ihrer Seite erfahren habe, die Bachforelle ab Oktober geschützt ist.

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