Ananasbrot

Dieses Brot habe ich schon vor einiger Zeit gebacken, bin aber erst heute dazu gekommen, meine knappen Aufschriebe dazu in ein Rezept zu fassen.

Im Original (Vorlage war "El Prestinée" der Fachschule Richemont) wird Orangeat verwendet und vor dem Backen eine Mandelmasse aufgespritzt. Ich habe stattdessen feingehackte getrocknete Ananas verwendet.

Die rundgewirkten Teiglinge bestreicht man mit verquirltem Ei.

Ich habe mich für sternförmige Einschnitte entschieden. Die Farbe erinnert an Kastanien…

Das Brot im Anschnitt: fein- bis mittelgroße Poren und eine weiche Kruste. Die Ananas macht sich im leicht süßen Brot gut, wie ich finde.

==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.3

     Titel: Ananasbrot
Kategorien: Brot, Früchte
     Menge: 2 Brote

============================ VORTEIG ============================
    150     Gramm  Weizenmehl Type 405
    125     Gramm  Milch
     25     Gramm  Frischhefe

============================= TEIG =============================
    350     Gramm  Weizenmehl Type 405
    125     Gramm  Milch
     20     Gramm  Zucker
    300     Gramm  Vorteig (gesamte obere Menge)
37 1/2     Gramm  Ei
                   Zitronenschale; abgerieben
     75     Gramm  Butter
    1/2      Essl. (10 g) Salz
     40     Gramm  Getrocknete gesüßte Ananas; fein gehackt
                   Verquirltes Ei; zum Bestreichen

============================ QUELLE ============================
            eigenes Rezept nach einer Anregung aus
            Fachschule Richemont
            Brot Pain
            -Erfasst *RK* 18.01.2007 von
            -Petra Holzapfel

Für den Vorteig alle Zutaten mischen und 45-60 Minuten ruhen lassen.

Das Weizenmehl in die Schüssel der Küchenmaschine geben. Den Zucker
in der Milch auflösen und mit dem Vorteig, dem Ei und den
Zitronenraspeln zugeben. Auf Stufe 1 mischen, nach 4-5 Minuten die
Butter flöckchenweise hinzufügen. Auf Stufe 2-3 (Kenwood) etwa 6-8
Minuten fertigkneten, dabei gegen Ende das Salz einrieseln lassen.
Zum Schluss die feingehackte Ananas auf niedriger Stufe kurz
einkneten.

Den Teig in eine leicht geölte Schüssel geben und abgedeckt etwa 60-
75 Minuten gehen lassen.

Dann den Teig in 2 Hälften a 470 g teilen. Nach kurzer Ruhe straff
rundwirken, auf Backpapier setzen und mit Ei bestreichen. Nach 3/4
Gare* die Teiglinge im Kühlschrank abstehen lassen.

Den Backofen auf 180°C vorheizen.

Die Teiglinge nochmals mit Ei bestreichen und nach Belieben
sternförmig einschneiden.

In den Ofen einschießen und nach 5 Minuten Wasser einpritzen. 25
Minuten mit Dampf backen, dann 15 Minuten ohne, dabei das Brot nach
Bedarf mit Alufolie abdecken.

Anmerkung Petra: Weiches, aromatisches, leicht süßes Frühstücksbrot
mit fein- bis mittelporiger Krume, lecker.

Im Original wird das Brot ("El Prestinee") mit Orangeat gemacht, ein
Dreieck eingeschnitten und darauf vor dem Backen eine dressierfähige
Mandelmasse aufgespritzt.

*ich habe die Zeiten nicht genau notiert, ich denke aber 30-45
Minuten gehen lassen und für etwa 30 Minuten kalt stellen sollte
hinkommen.

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7 Antworten auf „Ananasbrot“

  1. SHF #27 – Chocolate Orange Bread Pudding

    When a few days ago I made sweet yeasted apricot rolls, more or less following a recipe from Chili & Ciabatta for pineapple bread, little did I know that I would stumble upon a recipe for „individual orange & chcolate bread puddings“ at the Fine Cooking w

  2. SHF #27 – Chocolate Orange Bread Pudding

    When a few days ago I made sweet yeasted apricot rolls, more or less following a recipe from Chili & Ciabatta for pineapple bread, little did I know that I would stumble upon a recipe for „individual orange & chcolate bread puddings“ at the Fine Cooking w

  3. Mein Ananasbrot war leider eher ein Fladen, als eine so schön gestiegene Kugel wie bei Ihnen. Hab mich ganz genau an das Rezept gehalten und doch irgendetwas falsch gemacht – aber was?
    Brigitte

  4. Aus der Ferne ist eine Diagnose natürlich schwer. Darf ich fragen, ob sie eine geübte Brotbäckerin oder Hefebäckerin sind? Das Rezept an sich ist ja nicht so kompliziert, da es sich um einen relativ festen Teig handelt, der frei stehend gehen kann.
    Wie sah denn der Vorteig aus? War der aufgegangen? Wenn nicht, war vielleicht die Hefe nicht mehr ok. War der Hauptteig dann auch auf etwa das Doppelte aufgegangen? Wie sah Brot vor dem Einschieben in den Backofen aus, hatte es eine schön gespannte Oberfläche? Falls es da aufgegangen war und dann im Backofen eingefallen ist, war die Gehzeit zu lange (die richtet sich immer nach der Umgebungstemperatur – wenn es wärmer ist, kann es deutlich schneller gehen). Hier hilft die Fingerprobe: ins geformte Brot mit dem Finger eine Delle drücken. Füllt sich die gleich wieder, so kann der Teig noch gehen. Kommt sie langsam wieder heraus, kann gebacken werden. Bleibt sie im Brot, ist es eigentlich schon zu spät.
    Ich hoffe, Sie lassen sich durch den Misserfolg nicht entmutigen!

  5. Brot backe ich nicht, aber öfters Hefeteig wie Brioche nach einem Rezept vom Patissier von Olivier Roellinger in Cancale. Ich mußte lange kämpfen, bis er mir das gab, (wir sind eine deutsch-französische Familie). Das Rezept trau ich mir nicht zuzuschicken, bei einer so gewandten Köchin wie Sie. Ich finde Ihre Seiten toll, habe sie erst kürzlich über einen Artikel in der SZ kennengelernt und schon einige Rezepte ausprobiert, die meine Familie sehr gut fand.
    Zum Ananasbrot: Ich ließ mich nicht entmutigen und hab’s gestern noch einmal versucht – und es gelang. Warum das zweite Mal und nicht das erste Mal ist mir ein Rätsel. Aber Ihren Tip mit der Fingerprobe werde ich mir merken. Vielen Dank. Einen Dampfbackofen habe ich allerdings nicht. Brigitte

  6. Ich freue mich sehr, dass das Ananasbrot jetzt geklappt hat! Das Briocherezept würde mich natürlich schon interessieren… Ich mache meine gerne nach diesem Rezept, wie Sie wahrscheinlich gesehen haben:
    http://peho.typepad.com/chili_und_ciabatta/2011/02/brioche-nach-jean-philippe-payant.html
    Einen Dampfbackofen habe ich auch nicht, ich spritze zur Dampferzeugung immer etwas Wasser aus einer Blumenspritze in den Backofen.
    Viel Erfolg weiterhin!

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