Kartoffel-Schinken-Zopf

Und weiter geht’s mit Brotrezepten:

Kartoffel-Schinken-Zopf

Bevor ich mich für den Gerstenbrotring entschieden habe, war dieses
Brot mein Favorit für den Weltbrottag – es beeindruckt durch die Zopfform und seine Größe – wie man sieht, füllt es mit Ausmaßen von 40 x 25 cm fast ein Küchenhandtuch. Immerhin sind hier etwa 2 kg Teig verarbeitet!

Kartoffel-Schinken-Zopf, aufgeschnitten

Im Teig sind neben dunklem Weizen-Brotmehl (ich habe Weizenmehl Type 1200 der Seemühle Unterweissach verwendet, das mir ein freundlicher Brotback-Kollege mitgebracht hat) gekochte Kartoffeln und rohe Schinkenwürfelchen verarbeitet (das Originalrezept verwendet Speck, es ist allerdings unter dem angegebenen Link nicht mehr zu finden). Das ergibt ein würzig-aromatisches Brot mit saftiger Krume, die Kruste ist wie meist bei Kartoffelbroten nicht sehr knusprig.

==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.3

     Titel: Kartoffel-Speck-Zopf
Kategorien: Brot, Kartoffel, Speck
     Menge: 1 Brot

      1        kg  Ruchmehl; Petra: Weizenmehl Type 1200*
      3      Teel. Meersalz; 1 El (20 g)
    250     Gramm  Gekochte Schalenkartoffeln
     20     Gramm  Hefe, zerbröckelt
    200        ml  Milch
    450        ml  Milch
    150     Gramm  Speckwürfelchen; glasig gebraten, abgetropft
                   -(Petra: Schinkenwürfelchen)

============================ QUELLE ============================
            www.electrolux.ch
            -Erfasst *RK* 04.01.2002 von
            -Petra Holzapfel

Die Kartoffeln schälen und auf der Röstiraffel raspeln. Die
Speckwürfelchen ohne Fett in einer Bratpfanne glasig braten.

Für den Vorteig Mehl und Salz in einer Schüssel mischen, eine Mulde
formen. Kartoffeln, Hefe und Milch verrühren, in die Vertiefung
geben. Mit wenig Mehl vom Rand bedecken, stehen lassen, bis sich im
Mehl Risse bilden.

Die restliche Milch zum Vorteig geben, zu einem weichen, glatten
Teig kneten. Den Speck einkneten. Die Schüssel mit einem feuchten
Tuch bedecken, den Teig bei Raumtemperatur auf das doppelte Volumen
aufgehen lassen.

Den Teig halbieren, 2 Rollen drehen, zu einem Zopf flechten, auf das
mit Backpapier belegte Blech legen, nochmals 20 bis 25 Minuten gehen
lassen. Mit Mehl bestäuben.

Den Zopf in den kalten Ofen schieben. Bei 180GradC 50 bis 60 Minuten
backen.

Anmerkung Petra:

*Weizenmehl Type 1200 der Seemühle Unterweissach verwendet.

Gekochte Kartoffeln einfach mit der Gabel zerdrückt.

Teig in der Küchenmaschine geknetet: 5 Minuten Stufe 1, 3-4 Minuten
Stufe 2, dabei in letzter Minute die gebratenen Schinkenwürfelchen
einrieseln lassen. Teig auf bemehlter Fläche nochmal kurz
durchkneten, dann in geölter Schüssel 1 1/2 Stunden gehen lassen.
Ergibt ca. 2 kg Teig.

Teig in 3 Teile a 675 g teilen, leicht rund formen und 10 Minuten
entspannen lassen. Auf unbemehlter Arbeitsfläche zu länglichen
Laiben formen, diese mit beiden Handflächen mit Entspannungspausen
auf etwa 35-40 cm ausrollen. Einen Zopf flechten, aufs mit
Backpapier belegte Blech legen, 25 Minuten gehen lassen und mit Mehl
bestäuben. In den kalten Ofen schieben, 60 Minuten bei 180°C backen.

Der Teig ist schön elastisch und lässt sich gut ausrollen.

Ergibt sehr großes Brot von 40 x 25 cm. Dünne, wenig knusprige
Kruste, saftige klein- bis mittelporige Krume. Aromatisch-würziger
Geschmack. Prima für Buffet, da optisch eindrucksvoll.

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7 Antworten auf „Kartoffel-Schinken-Zopf“

  1. Nur weiter so mit den Brotrezepten! 🙂 Der Zopf sieht wirklich fantastisch aus. Man kann doch die Hälfte der Zutaten nehmen für ein kleineres Brot?

  2. Hallo Vuursteentje,
    klar kann man auch ein kleineres Brot backen!
    Hallo Rike,
    aus der Ferne ist Problemanalyse natürlich nicht leicht. An kleinen Mengen sollte es wirklich nicht liegen. Geduld ist aber schon von Vorteil 🙂 Ich hatte am Anfang die meisten Probleme mit dem Formen der Brote. Da haben mir aber einige Videos geholfen. Bei Interesse schau mal auf meine Linkliste im Brotkasten http://www.petras-brotkasten.de/Brotlinks.html

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