Haselnuss-Mousse-Torte mit Schokoglasur

Früher habe ich eigentlich regelmäßig jedes Wochenende einen Kuchen gebacken. Das wurde in der letzten Zeit etwas vernachlässigt, was sowohl durch die plätzchenreiche Weihnachtszeit als auch durch sonstige aushäusige Tätigkeiten bedingt war. Als mir aber letzte Woche der Epicurious Recipe Flash mit dem "Chocolate-Glazed Hazelnut Mousse Cake" auf den Computer flatterte, lockte das doch sehr!

Haselnussmousse-Torte

Die Torte besteht aus einem relativ dünnen festen, mit gerösteten Haselnüssen und Kakao aromatisierten Boden, auf den eine dicke Schicht Mousse aus Nutella, Mascarpone und Sahne kommt. Das ganze wird mit einer Ganacheglasur überzogen.

Das Originalrezept sieht eine 20-cm-Springform vor und ist für 6-8 Personen gedacht. Da ich solch eine Form nicht besitze, habe ich alles auf eine 26-cm-Springform umgerechnet  (hier finden sich dafür nützliche Umrechnungsfaktoren!) und auch gleich noch die El- und Tassenmaße in Gramm umgewandelt sowie leicht angepasst.

Da relativ wenig Gelatine verwendet wird, ist die Mousse schön luftig (und würde auch alleine für sich einen leckeren Nachtisch abgeben!), die Torte allerdings auch nicht extrem stabil. Ich finde sie gut durchgekühlt am besten, würde sie also mindestens 1-2 Tage im Voraus machen. Der Haselnussgeschmack kommt nicht stark hervor, man könnte den Kuchen auch gut als Schoko-Mousse-Torte anbieten.

Noch eine kleiner Tipp, den ich in einem Torten-Kochkurs gelernt habe: Soll der Boden einer Springform mit Backpapier ausgelegt werden, so entfernt man den Rand, legt einen ausreichend großen Bogen Backpapier auf den Boden und schließt den Rand jetzt wieder um den Boden, wobei man das Papier einklemmt, überstehendes Papier wird nun einfach abgerissen. Das geht schnell und hat den Vorteil , dass das Papier nicht verrutschen kann.

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

     Titel: Haselnuss-Mousse-Torte mit Schokoglasur
Kategorien: Kuchen, Mousse, Schokolade, Haselnuss
     Menge: 12-16 Stücke

========================= SHORTBREAD BODEN =========================
     35     Gramm  Haselnüsse; geröstet, die braune Haut abgerieben
    100     Gramm  Zucker
    115     Gramm  Weizenmehl
    100     Gramm  Butter
  3 1/2      Essl. Kakao
    1/4      Teel. Salz; knapp

============================== MOUSSE ==============================
  1 3/4      Teel. Gemahlene Gelatine
     75        ml  Wasser
    250     Gramm  Haselnusscreme; z.B. Nutella
    250     Gramm  Mascarpone (Original 190 g)
    500     Gramm  Schlagsahne (Original 600 ml)
  3 1/2      Essl. Kakao
    100     Gramm  Zucker

============================== GANACHE ==============================
    125        ml  Schlagsahne
    175     Gramm  Zartbitterschokolade; gute Qualität, gehackt

=============================== SOWIE ===============================
      1            Springform 26 cm Durchmesser*
                   Backpapier

============================== QUELLE ==============================
                   umgerechnet, skaliert und angepasst nach
                   Gourmet
                   February 2006
                   -Erfasst *RK* 30.01.2006 von
                   -Petra Holzapfel

Für den Boden:

Den Backofen mit einem Rost auf mittlerer Schiene auf 175°C
vorheizen. Die Springform (der Boden sollte glatt sein,
gegebenenfalls umdrehen) mit Backpapier auslegen.

Die Haselnüsse und den Zucker in einem Food Processor
(Küchenmaschine mit Schlagwerk) pulsierend fein hacken. Mehl, Butter,
Kakao und Salz zufügen und pulsierend laufen lassen, bis alles
gerade eben zu einem Teig zusammenkommt.

Den Teig gleichmäßig in den Boden der Form drücken. Mit einer Gabel
mehrfach einstechen, dann etwa 18-20 Minuten im Backofen backen. Die
Form auf einen Rost stellen und in etwa 30 Minuten komplett abkühlen
lassen. Den Rand von der Form abnehmen, vorsichtig das Backpapier
unter dem Boden hervorziehen und den Rand wieder um die Form
schließen. (ich lege jetzt den Rand mit einem Streifen Backpapier
aus).

Während der Boden abkühlt, die Mousse machen:

Die Gelatine mit dem Wasser in einen kleinen Topf geben und nach
Anweisung des Herstellers quellen lassen (5-10 Minuten). Die
Mischung über schwacher Hitze erhitzen, bis sich die Gelatine
aufgelöst hat. Das Nutella zugeben und rühren, bis die Masse glatt
ist. Den Topf vom Herd nehmen.

Den Mascarpone in einer großen Schüssel glattrühren. Die
Nutellamasse einrühren. In einer geeigneten Schüssel Sahne, Zucker
und Kakao zuerst bei niedriger Geschwindigkeit mit dem Handrührer
aufschlagen, dann auf hoher Geschwindigkeit weiterschlagen, bis die
Masse weiche Spitzen bildet. 1/3 der Sahne in die Nutellamasse
rühren, dann den Rest vorsichtig unterheben. Die Füllung auf den
vorgebackenen Boden geben und glattstreichen. Mindestens 3 Stunden
kalt stellen.

Für die Ganache die Sahne in einem kleinen Topf zum Simmern bringen.
Die gehackte Schokolade zugeben und alles 1 Minute stehen lassen,
dann vorsichtig verrühren, bis die Glasur glatt ist. Ganache in eine
kleine Schüssel umfüllen und unter gelegentlichem Rühren so weit
abkühlen lassen, dass sie eindickt, aber noch gießbar ist (ich habe
die Glasur in einen Krug umgefüllt, die Masse war gleich zu
verarbeiten!).

Mit einem warmen dünnen Messer entlang des Innenrands der Torte
fahren und den Tortenrand von der Torte entfernen (Ich entferne den
Rand und ziehe vorsichtig den Backpapierstreifen ab). Die Ganache
auf die Tortenoberfläche gießen und mit einer Palette glattstreichen,
dabei soll der Guss etwas am Rand herunterlaufen dürfen.

Anmerkung Petra: Da relativ wenig Gelatine verwendet wird, ist die
Mousse schön luftig (und würde auch alleine für sich einen leckeren
Nachtisch abgeben!), die Torte allerdings auch nicht extrem stabil.
Ich finde sie gut durchgekühlt am besten, würde sie also mindestens
1-2 Tage im Voraus komplett mit Guss machen.

Original für eine Torte von 20 cm Durchmesser, umgerechnet mit
Faktor 1,69

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7 Antworten auf „Haselnuss-Mousse-Torte mit Schokoglasur“

  1. yummy, die torte sieht superlecker aus :o))
    das mit dem kalorienzählen sollte man wirklich lassen, aber ich bin mir sicher, dass die torte super schmeckt.
    vielleicht sollte ich sie mir zum geburtstag wünschen … :o)
    dake fürs rezept.

  2. Die sieht einfach super aus und kommt sofort auf meine Liste ! Außerdem ist das Foto ganz toll, wie übrigens die meisten Fotos von Dir. Verrätst Du mir eimmal, welche Kamera Du verwendest ? Ich kann mit meiner leider nicht so schöne Markoaufnahmen machen, und das ist doch oft das Verlockende bei der Food-Fotografie. So verlockend wie das Objekt selbst 😉 Ich freue mich jeden Tag auf einen neuen Eintrag von Dir, und Dein Blog sieht jetzt fantastisch aus. Schönen Tag noch, angelika

  3. Hallo Angelika,
    ich habe eine Sony Cybershot DSC-P150, mit der ich sehr zufrieden bin. Inzwischen gibt es ein Nachfolgemodell, die P-200.
    Vielen Dank an alle für die freundlichen Kommentare 🙂

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