Schnelles großes Mischbrot

Zur
Zeit haben wir "full house", da nach und nach die ersten Gäste für
Franziskas Geburtstagsfeier am Samstag anrücken – gestern ist sie 18
geworden. Bisher sind das Freundinnen, die sie beim Austausch in
Uruguay kennengelernt hat, sowie ein uruguayischer Gastbruder, der zur
Zeit zum Gegenbesuch in Deutschland ist (er hat übrigens beim
Schulbesuch in Viechtach gleich die Aufmerksamkeit diverser Mädchen auf
sich gezogen ;-))

Inmitten
der Vorbereitungen bleibt nicht allzuviel Zeit zum Brotbacken, deshalb
habe ich mich an einem weiteren schnellen Brot aus Bäckermeister Fahrenkamps Buch versucht.

Im
Original heißt es Kastenbrot – keine Ahnung warum. Schließlich wird es
weder in einer Kastenform gebacken noch ähnelt es sonst einem Kasten.
Es ist ein einfaches Mischbrot aus Weizen- und hellem Roggenmehl.

Wie schon beim Münsterländer Bauernstuten und beim Paderborner Landbrot habe ich deutlich weniger Hefe und Salz eingesetzt als im Originalrezept.

Das Brot in seiner vollen Größe.

Seitdem
wir übrigens im Sommer ein preiswertes, aber wunderbar scharfes Hocho
(Santoku (Hirotomo Saku Hocho, Vielzweck-Kochmesser) Nr. 719054) bei Dick, Feine Werkzeuge gekauft habe, nehme ich das viel lieber zum Einschneiden der Brote als die früher verwendete Rasierklinge.

Das
frische Brot hat eine knusprige Kruste, eine helle, elastische, weiche
Krume sowie einen milden Geschmack. Klar ist es nicht so aromatisch wie
die sonst von mir bevorzugten Brote mit Sauerteig, einer Kombination aus Sauerteig und Hefe oder wenig Hefe und verlängerter Gärführung. Für zwischendurch ist es als schnelles Brot aber durchaus geeignet.

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.0

     Titel: Schnelles Mischbrot (Orig.: Kastenbrot*)
Kategorien: Brot
     Menge: 1 Großes Brot

     25     Gramm  Frischhefe
      1     Prise  Zucker
    150     Gramm  Lauwarmes Wasser
    700     Gramm  Weizenmehl Type 550
    330     Gramm  Roggenmehl Type 997
    500     Gramm  Wasser
  20-22     Gramm  Salz

============================== QUELLE ==============================
                   modifiziert nach einem Rezept von
                   Bäckermeister W. Fahrenkamp
                   Knuspriges Brot aus dem eingenen Ofen
                   -Erfasst *RK* 07.10.2005 von
                   -Petra Holzapfel

Die Hefe zerbröckeln und im lauwarmen Wasser auflösen.

Die beiden Mehlsorten mit dem Zucker in die Schüssel der
Küchenmaschine geben. Die Hefemischung und das Wasser zugeben und
auf Stufe 1 3-4 Minuten kneten, dann das Salz einrieseln lassen und
weitere 3-4 Minuten auf Stufe 2 kneten. Den Teig auf der leicht
bemehlten Arbeitsfläche noch kurz durchkneten.

Eine große Schüssel mit Öl ausstreichen, den Teig hineingeben und
abgedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt
hat.

Den Backofen mit einem Backstein auf mittlerem Rost auf 260°C
vorheizen.

Den Teig auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche geben, die äußeren
Kanten nach unten einschlagen und abgedeckt 5 Minuten entspannen
lassen.

Nun einen länglichen Laib formen und den Teig mit der Naht nach oben
in einen großen gut bemehlten Gärkorb legen. Den Korb in eine
Plastiktüte stecken und nochmal etwa 15 Minuten gehen lassen.

Einen Brotschieber mit Grieß bestreuen und das Brot vorsichtig
daraufstürzen. Die Oberseite mit einem sehr scharfen Messer dreimal
schräg einschneiden und das Brot in den Ofen einschießen, dabei eine
Tasse Wasser in den Ofen schütten. In den ersten 5 Minuten nochmal
Wasser in den Ofen spritzen.

Nach 10 Minuten Backzeit die Temperatur auf 200°C reduzieren.

Gesamtbackzeit etwa 40 Minuten.

Das Brot auf einem Rost auskühlen lassen.

Anmerkung Petra:

*Das Brot heißt im Original "Kastenbrot". Warum, erschließt sich mir
nicht - schließlich wird es weder in einer Kastenform gebacken noch
ähnelt es einem Kasten.

Relativ helles Mischbrot mit feinporiger, elastisch-weicher Krume
und mildem Geschmack.

Ich habe deutlich weniger Hefe und Salz verwendet als im Original
angegeben (dort 60 g Hefe, 2 El Salz), zum Kneten eine Maschine
verwendet, das Brot in einer Form gehen lassen und auf einem
Backstein gebacken.

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