Blog-Event VII: Kürbis – Kürbistarte mit Schafskäse

Desideria hat passend zur Jahreszeit zum Kürbis-Kochwettbewerb aufgerufen.
Zuletzt habe ich meine Beiträge zu diversen Blog-Events immer erst in
letzter Minute und mit hängender Zunge abgeliefert, diesmal nicht 😉

Kürbis
wurde bei uns zu Hause überhaupt nicht gegessen. Während des Studiums
in Würzburg habe ich dann riesige gelbe Kürbiskugeln (Typ Gelber Zentner, allerdings etwas fade und weich kochend) auf dem Markt bewundert und meinen ersten Kürbis süß-sauer
eingelegt. In den letzten Jahren ist der Kürbis richtig in Mode
gekommen: das Angebot ist um viele attraktive Sorten reicher geworden.

Einige sind besonders schön fürs Auge, wie z.B. der Türkenbund-Kürbis (rechts vorne im Bild).

Besonders
gut auch für kleinere Haushalte geeignet ist der ziemlich
festfleischige Hokkaido (links vorne), den ich auch schon im Garten
angebaut habe.

Kürbisse
lassen sich äußerst vielseitig verwenden. Gerne essen wir Kürbissuppen
in allen möglichen Variationen, aber auch Kürbisbrote, wie z.B. das Ostpreussische Kürbisbrot, das Kürbisbrot mit Dinkelmehl oder den Pikanten Kürbis-Gugelhupf. Einige weitere Rezepte werde ich hier in den nächsten Wochen bestimmt noch vorstellen.

Fürs Event habe ich eine pikante Kürbistarte ausgesucht, eines meiner Lieblings-Rezepte mit diesem vielseitigen Gemüse:

Mir
gefällt die Tarte nicht nur vom Optischen her gut – der Kontrast
zwischen ganz leicht süßlichen, weichen Kürbisspalten und pikantem
Schafskäse-Guss auf einem knusprigen Blätterteigboden macht auch das
Verspeisen zum Genuss!

Ich
verwende als Boden fertig ausgewellten Blätterteig. Anders als im
Originalrezept wird der bei mir nicht vorgebacken. Darauf ordne ich die
dünn geschnittenen Kürbisspalten (ich habe den Hokkaido aus dem Foto
oben genommen) mehr oder weniger regelmäßig an.

Nun
noch mit einem Guss aus Creme fraiche, Sahne, Eiern, zerkrümelten
Schafskäse, Eiern und einer feingewürfelten Chilischote (es darf
natürlich nach Geschmack auch etwas mehr sein!) begießen und ab in den
Ofen auf die – ganz wichtig – unterste Schiene.

Durch die Unterhitze wird der Blätterteigboden der Tarte schön braun und knusprig. Guten Appetit!

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.0

     Titel: Kürbistarte mit Schafskäse
Kategorien: Kuchen, Pikant, Kürbis
     Menge: 4 Portionen

      1      Pack. TK-Blätterteig, rund ausgewellt
    450     Gramm  Gramm Hokkaido-Kürbis*
      1            Rote Chilischote; mehr nach Geschmack
    150     Gramm  Creme fraiche
    100        ml  Schlagsahne
      3            Eier
    200     Gramm  Schafskäse
                   Salz
                   Cayennepfeffer

============================== QUELLE ==============================
                   modifiziert nach
                   essen & trinken 11/2001
                   -Erfasst *RK* 23.10.2005 von
                   -Petra Holzapfel

Den Blätterteig auftauen. Den Kürbis schälen, entkernen und in 1/2
cm dicke Spalten schneiden. Die Chilischote entkernen und fein
würfeln.

Creme fraiche, Sahne und Eier verschlagen, Schafskäse zerkrümeln,
mit der Chilischote zugeben. Mit Salz und Cayenne kräftig würzen.

Den Blätterteig entrollen und auf dem Papier in die Tarteform (30 cm
Durchmesser) legen. Den Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen.

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Die Kürbisspalten auf dem Blätterteigboden verteilen, die Käse-Ei-
Masse darübergießen. Im Backofen auf der untersten Schiene in etwa
45-50 Minuten backen, bis der Boden knusprig und die Oberfläche
goldbraun ist.

Anmerkung Petra: *Das Original verwendet 800 g Hokkaido. Je nach
Beschaffenheit der Schale kann man ihn auch ungeschält verwenden.
Ich backe den Teig nicht vor, da hierbei der Rand hat die Tendenz
hat, abzusacken, während man die Füllung hineingibt. Wenn man die
Tarte auf unterster Schiene backt, wird der Boden auch so sehr schön
knusprig. Kürbisspalten salzen oder Guss kräftig würzen. Sehr gut.

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