Donauwellen

Am Wochenende ist Kathi nach Hause gekommen – die ersten Semesterferien werden allerdings durch 2 Klausuren (Chemie und Bio) und ein 4-wöchiges Praktikum in einer Apotheke relativ arbeitsreich.

Zum Empfang hat sie sich einen Kuchen-Klassiker der 80er Jahre gewünscht: Donauwellen gehörten bei den Kaffeerunden unserer damaligen Kinder-Still- bzw. Spielgruppe zum ständigen Repertoire. Ich habe den Kuchen seit Jahren nicht mehr gemacht. Er schmeckt aber tatsächlich immer noch 🙂

Auf ein Backblech werden übereinander ein heller und ein dunkler Rührteig gestrichen, darauf verteilt man abgetropfte Sauerkirschen aus dem Glas. Ich habe es gerne etwas fruchtiger und nehme doppelt soviele Kirschen wie im Rezept angegeben. Nachdem der Kuchen gebacken und abgekühlt ist, kommt Pudding-Buttercreme darauf. Jetzt muss der Kuchen wirklich gut gekühlt werden, damit die abschließende Schokoladenschicht sich beim Auftragen nicht mit der Creme vermischt. Bitte keine „Kuchenglasur“ verwenden, sondern gute Schokolade – geschmacklich liegen dazwischen Welten!

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Donauwellen (E&T)
Kategorien: Kuchen, Creme, Kirsche
Menge: 1 Blech*

Zutaten

H TEIG
250 Gramm Butter
250 Gramm Zucker
6 Eier (L)
350 Gramm Mehl
1 Pack. Backpulver
2 Essl. Kakao
Fett; fürs Blech
H BELAG
1 Glas Sauerkirschen*
H BUTTERCREME
1/2 Ltr. Milch
100 Gramm Zucker
1 1/2 Pack. Vanillepudding
15 Gramm Plattenfett; Palmin
200 Gramm Butter
H GUSS
100 Gramm Vollmilchschokolade
100 Gramm Halbbitterschokolade
50 Gramm Plattenfett

Quelle

nach
essen & trinken 7/83
Erfasst *RK* 24.02.2000 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Butter schaumig rühren. Nach und nach Zucker und Eier dazugeben und cremig rühren.

Mehl mit Backpulver vermischen und unterrühren. Die Hälfte des Teiges mit dem Kakao verrühren. Den hellen Teig auf ein gefettetes Blech streichen, den dunklen darübergeben und glatstreichen.

Sauerkirschen gut abtropfen lassen und auf dem Teig verteilen.

Bei 175°C auf mittlerer Einschubleiste 30 Minuten backen, herausnehmen und kalt werden lassen.

Inzwischen die Buttercreme zubereiten: Von der Milch 3 El abnehmen und mit 2 El vom Zucker verrühren. Die restliche Milch mit dem restlichen Zucker zum Kochen bringen. Das Puddingpulver mit der kalten Milch-Zucker-Mischung glattrühren, zu der heißen Milch geben und alles nochmal aufkochen lassen. Ins kalte Wasser stellen und kalt werden lassen.

Das Plattenfett bei milder Hitze schmelzen, dann abkühlen lassen. Zusammen mit der Butter schaumig rühren. Den kalten Pudding löffelweise unterrühren. Die Buttercreme auf den kalten Kuchen streichen und kühl stellen.

Für den Guss Vollmilch- und Halbbitterschokolade im Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen lassen. Unter Rühren wieder abkühlen lassen: der Guss darf nicht mehr heiß, soll aber noch flüssig sein. Die Creme muss kalt sein, damit sich Creme und Guss nicht vermischen. Den Guss über die Buttercreme gießen und vorsichtig mit einer Palette glattstreichen.

*Anmerkung Petra: ich nehme 2 Gläser Kirschen

Anmerkung Petra: November 2010 auf Anregung von Christina Richons Tortenglück als Kuchen in der Springform gebacken: Belag 300 g TK- Kirschen (500 g kam mir etwas viel vor), Backzeit 45 Minuten. Die e& t-Creme halbiert (auch hier kam mir die Richon-Variante wieder sehr üppig vor). 60 g Schokolade wie oben 1:1 aber ohne Palmin, wie im Richon-Buch über den Kuchen gespritzt.

2024: Schokoglasur zum Gießen in ein Kännchen gefüllt und bei etwa 40°C auf dem Kuchen verteilt.

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