Meine Weihnachtsplätzchen – Heidesand

Diese unscheinbar aussehenden Plätzchen haben es in sich: ein unvergleichliches Aroma durchzieht am Backtag das Haus.

Dieses stammt von der Butter, die man erhitzt und leicht braun werden lässt. Zur Herstellung des shortbreadartigen Teiges muss sie aber zuerst wieder fest werden. Hier hat das kalte Wetter mal Vorteile: ich stelle den Topf dafür einfach nach draußen 🙂

Heidesand

Heidesand aus der Produktion 2011

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Heidesand
Kategorien: Plätzchen, Weihnachten
Menge: 50 Stück

Zutaten

250 Gramm   Butter
250 Gramm   Zucker
1 Prise   Salz
400 Gramm   Mehl

Quelle

  erfasst von Petra Holzapfel

Zubereitung

Butter in einem kleinen Topf schmelzen und leicht bräunen. Abkühlen und fest werden lassen.

Fett in eine Schüssel geben und mit den Quirlen des Handrührers schaumig schlagen. Zucker und Salz zugeben. Mehl nach und nach unterkneten. Den Teig zu einer Rolle (4 cm Durchmesser) formen und in Klarsichtfolie gewickelt mindestens 1 Stunde kühl stellen (oder 20 Minuten tiefkühlen).

Die Rolle in knapp 1/2 cm dicke Scheiben schneiden und Scheiben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. In den auf 175°C vorgeheizten Backofen schieben und etwa 10 Minuten backen.

Das Backpapier mit den Plätzchen vom Blech ziehen und völlig auskühlen lassen, die Plätzchen sind erst nach dem Erkalten fest.

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13 Antworten auf „Meine Weihnachtsplätzchen – Heidesand“

  1. Die sind toll! Fast wie von meiner Tante früher.
    Habe das Rezept genutzt, um meinen „neuen“ Ofen zu testen (d.h. alter EBK-Herd in neuer Whg…) Die ersten beiden wurden etwas zu hart, aber das dritte Blech war perfekt und die Heidesand sind schön zart und sandig! 🙂
    Ich hab allerdings 140 Stück rausbekommen statt nur 50 – habe mich ganz genau an die Durchmesser- bzw. Scheibendicke gehalten!
    Das Rezept darf in meine Plätzchensammlung einziehen, vielen Dank dafür!!!
    Liebe Grüße und eine schöne Vorweihnachtszeit,
    Lucia

  2. Bei mir wurden’s auch deutlich mehr als 50 und wohl ein bißchen zu dunkel, aber soo lecker! Die werden auf jeden Fall wieder gebacken.
    Mein Mann sagt übrigens, die schmecken wie die angerösteten Semmelwürfel in den Klößen – diese Thüringer! Back ich also „Semmelkekse“.

  3. Hallo Petra,
    bei mir ist das kein Teig geworden, die Konsistenz ist fast streuselartig. Daraus lässt sich keine Rolle formen. Was mache ich falsch?
    Danke für Ihre Info und viele Grüße
    Alex

  4. Hallo Alex, das ist aus der Ferne natürlich etwas schwierig zu beantworten. Ich mache die Heidesand genau nach diesem Rezept jedes Jahr, auch dieses Jahr liegen die Kekse schon wieder im Keller. Die Butter muss sehr gut schaumig gerührt werden, dann den Zucker auch gut unterrühren, bis man eine cremige Masse erhält. Der nach Zugabe des Mehl entstehende Teig ist anfangs schon recht krümelig und widerspenstig, lässt sich dann aber nach etwas Baarbeiten durchaus zu einer Rolle formen. Das braucht etwas Geduld, aber es klappt 🙂 Viel Glück!

  5. Sehr lecker! Muss nur noch lernen, den Angaben zu folgen…4cm sind nunmal 4 cm und nich 2….
    Also, klein aber fein! Die Wohnung hat geduftet… Die Keksdosen stehen unter dem Bett, da isses kühl, aber verlockend…. Sonntagmorgen ..ein Griff nach unten und schon wird genossen…mit Kaffee zusammen und der Sonntagszeitung, herrlich! Muss die Kekskdosen woanders hinstellen….
    Danke fürs Rezept! Und siehe -brunsli- Kommentar Claudia

  6. Ein köstlicher Duft durchzog meine Wohnung…allerdings habe ich den Fehler begangen den Teig zu einer Art Kugel geformt zu kühlen… Jetzt kann ich ihn gar nicht mehr verarbeiten. Was könnte ich machen? Den Teig auf Zimmertemperatur kommen lassen und dann zu Rollen formen und weiterverarbeiten? Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen…vielen Dank!

  7. Ja genau. Einfach wieder weicher werden lassen, nochmal kurz durchkneten und dann zu Rollen formen, diese dann nochmal kühlen. Das geht am besten, wenn der Teig nicht zu kalt ist, sonst halten die Rollen nicht die Form sondern bröseln auseinander.

  8. Vielen Dank für das Rezept – der Geschmack war hervorragend.
    Allerdings ist bei mir folgendes Problem aufgetreten: trotz längerer Backzeit waren die Kekse innen knusprig, aber auf der Oberseite blieb die oberste Teigschicht weich und cremig-puderig (leider schwer zu beschreiben). Muss das so….? Oder hab ich was falsch gemacht?

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