Ein Samstag im Advent in München

Guang Zhen hat
zu seinem Geburtstag im Oktober eine Eintrittskarte für das
Bundesligaspiel Bayern München – VfB Stuttgart bekommen. Eine gute
Wahl, wie sich zeigt, stehen sich doch der Tabellenerste und der Dritte
gegenüber 🙂

Weil Guang Zhen sein Zimmer so schön aufgeräumt hat 😉 hat er
vom Nikolaus einen richtigen Bayern Fan-Schal bekommen, den er stolz
trägt (nun ja, ich persönlich würde einen Stuttgart-Schal
bevorzugen…).

Wir parken in Fröttmaning, wo gleich weitere Fans gesichtet
werden. Per U-Bahn geht’s dann aber zuerst zur Theresienwiese, wo vom
25.11.2004 bis 31.12.2004 das Tollwood Winterfestival
stattfindet. Der "Markt der Ideen" ist ein riesiger alternativer
Weihnachtsmarkt, der in drei großen Marktzelten (Mercato, Marché und
Basar) sowie auf dem Freigelände stattfindet. Auch für den "Foodie"
haben diverse Marktaussteller allerlei Leckereien im Angebot.

Bei "Freche Früchtchen" aus Neumüster gibt’s Interessantes:
schon mal Sanddornsenf gegessen? Angepriesen wird auch ein scharfer
Fruchtaufstrich aus Apfel, Ananas und Chili, der natürlich mit muss.

Zwischendurch stärken wir uns im "Palast der Morgenröte" mit
chinesischem Nudelteller, japanischem Sushi und thailändischer Suppe.

Was natürlich auf einem Weihnachtsmarkt nicht fehlen darf:

Glühwein!

Dann müssen Helmut und Guang Zhen aber schon Richtung
Olympiastadion. Moritz und ich stürzen uns ins Getümmel der Kaufinger
Straße. Ich bin bloß froh, dass ich hier keine Weihnachtseinkäufe
erledigen muss, das Chaos wäre vorprogrammiert… So können wir ganz
entspannt durch die Läden bummeln. Ein Gang durch die Lebensmittelabteilung der Galeria Kaufhof muss natürlich sein (auch Cook Sister hat dort eingekauft  und vergleicht sie sogar mit der von Harrod’s), ebenso wie ein gemütliches Durchblättern neuer Kochbücher bei Hugendubel.

Bei Rischart am Marienplatz türmen sich Weihnachtsgebäck und Stollen.

Inzwischen ist es dunkel geworden und der Weihnachtsbaum auf dem Marienplatz erstrahlt in hellem Glanz.

In den Marktbuden gibt einiges zu entdecken: Zwetschgenmandl habe ich schon lange keine mehr gesehen.

Und immer wieder duftet es lecker, hungrig bleibt hier keiner 😉

Wir haben aber ein anderes Ziel. Inzwischen sind nämlich die
beiden völlig verfrorenen Fussballer wieder zu uns gestoßen und
brauchen was zum Aufwärmen. Wir folgen  einem Tipp von Ralph und marschieren zum Hax’nbauer im Scholastikahaus.

Im Schaufenster kann man schon die appetitlich gebräunten
knusprigen Haxen vor dem Buchenholzgrill sehen. Nach kurzer Wartezeit
bekommen wir einen Platz – und können uns die leckeren Haxen schmecken
lassen.

Ach ja: das Spiel Bayern gegen Stuttgart ging übrigens 2:2 unentschieden aus, ein erträgliches Ergebnis 😉

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