Pignola

Nach dem Malzbier-Brot will ich das Rezept für Pignola aus Bread. From Sourdough to Rye von
Linda Collister ausprobieren (der Link führt auf ein Buch mit dem
gleichen Titelbild wie ich es besitze, dieses heißt aber from Ciabatta
to Rye – vielleicht existieren 2 verschiedene Ausgaben?)

Pignola ist nach dem Buch ein reichhaltiges italienisches Brot
mit Orangensaft und -schale, Rosinen und wie der Name schon
sagt Pinienkernen. Das Nachbacken ist empfehlenswert!

Ich hätte gerne etwas mehr über die genaue Herkunft diese Brot
erfahren bzw. Alternativrezepte gefunden, aber leider bleibt eine
spontane Google-Suche erfolglos. Kann mir jemand helfen?

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

     Titel: Pignola
Kategorien: Brot, Nuss, Italien
     Menge: 1 Brot

    150     Gramm  Helle Rosinen
      2            Unbehandelte Orangen: abgeriebene Schale und
                   -Saft (Petra: 220 g Saft)
    375     Gramm  Weizenmehl Type 405; mehr nach Bedarf*
      1      Teel. Meersalz
    145     Gramm  Butter; in Flöckchen
      2      groß. Eier; verschlagen
      2      Essl. Lauwarmes Wasser
     15     Gramm  Frischhefe
     35     Gramm  Haselnüsse; in trockener Pfanne leicht geröstet
                   -(Petra: halbiert)
    100     Gramm  Pinienkerne; in trockener Pfanne leicht geröstet
                   Puderzucker; zum Bestäuben

============================== QUELLE ==============================
                   Linda Collister
                   bread
                   from sourdough to rye
                   -Erfasst *RK* 31.07.2004 von
                   -Petra Holzapfel

Die Rosinen, Orangenschale und -saft in eine Schüssel geben und über
Nacht einweichen.

Am nächsten Tag Mehl und Salz in einer großen Schüssel mischen. Die
Butterflöckchen mit den Fingerspitzen ins Mehl reiben bis grobe
Streusel entstehen. In die Mitte eine Mulde machen, dahinein die
verschlagenen Eier und die eingeweichte Rosinenmischung geben.

Das warme Wasser in eine kleine Schüssel geben, die Hefe
hineinkrümeln und zu einer glatten Flüssigkeit verrühren, ebenfalls
in die Mulde gießen. Hefe, Eier und Rosinenmischung verrühren, dann
nach und nach das Mehl einarbeiten, bis ein sehr weicher, leicht
klebriger Teig entsteht. Bei Bedarf noch esslöffelweise warmes
Wasser einarbeiten. (*Bei mir war der Teig so klebrig, so dass ich
noch etwa weitere 100 g Mehl eingearbeitet habe - Gesamtgewicht des
Teiges war dann 1200 g).

Den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche geben und 5 Minuten kneten.
Er ist jetzt weich und elastisch, aber nicht mehr so klebrig. Wieder
zurück in die Schüssel geben, mit Klarsichtfolie abdecken und warm
etwa 3 Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat
(oder über Nacht im Kühlschrank).

Den gegangenen Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche geben, die Nüsse
und Pinienkerne daraufstreuen und vorsichtig einarbeiten. Wenn sie
gleichmäßig im Teig verteilt sind, diesen zu einem Ball formen, auf
ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und zu einer runden
Form von etwa 20 cm Durchmesser und knapp 4 cm Höhe flachdrücken.
Das Blech in einen Plastikbeutel stecken und den Teig an einem
warmen Ort nochmals etwa 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen
verdoppelt hat. (Falls der Teig im Kühlschrank war, länger gehen
lassen.)

Währenddessen den Backofen auf 175°C vorheizen.

Den Teig abdecken und im vorgeheizten Backofen etwa 35 Minuten
backen, bis das Brot goldbraun ist (Klopfprobe). Auf einem Rost
abkühlen lassen, mit Puderzucker bestäuben und abkühlen lassen.

Innerhalb 4 Tagen essen oder bis zu einem Monat einfrieren.

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